Cara und Selin domi­nie­ren die Deut­schen Meis­ter­schaf­ten

Zwei Mädels – zwei Titel, fünf Medail­len. Bei den Deut­schen U13-Meis­ter­schaf­ten in Bonn mar­schier­ten Cara Sie­b­recht und Selin Hübsch qua­si im Gleich­schritt durch die natio­na­len Kon­kur­ren­zen. Zuerst schlu­gen bei­de mit ihren Part­nern Johann Suf­ryd (1.BV Mül­heim) und Kevin Dang (STC BW Solin­gen) unter den bes­ten 20 Paa­run­gen Deutsch­lands auf und zogen glei­cher­ma­ßen mit siche­ren Zwei­satz­er­fol­gen ins Halb­fi­na­le ein. Ein gelun­ge­ner Auf­takt zu die­sen Meis­ter­schaf­ten, denn damit waren bereits die ers­ten bei­den Medail­len gesi­chert. Das Halb­fi­na­le ent­schie­den Selin und Kevin in wei­te­ren zwei Sät­zen für sich und zogen so in das Fina­le gegen die ihnen gut bekann­te Paa­rung Til Gatz­sche / Anna Meji­kow­sky (BC Beu­el) ein, gegen die sie bei den West­deut­schen Meis­ter­schaf­ten im Fina­le etwas uner­war­tet ver­lo­ren hat­ten. Im Spiel um den gro­ßen Titel zeig­ten Selin und Kevin jedoch deut­lich, wer der­zeit im Mixed der U13 bun­des­weit die Nase ganz vorn hat. Mit 21:17 / 21:13 erober­te Selin an der Sei­te ihres Part­ners sich und dem TSV Hei­mat­er­de den ers­ten Titel bei einer Deut­schen Meis­ter­schaft seit Beginn des Pro­jek­tes „Hei­mat­er­de auf der Über­hol­spur“ im Jah­re 2009.
Und der zwei­te Titel ließ sich nicht lan­ge auf sich war­ten. Top­ge­setzt galt Cara Sie­b­recht zusam­men mit ihrer Part­ne­rin San­dra Sko­pek (BC Her­scheid) von vorn­her­ein als hoch favo­ri­siert. Die­sem Druck hielt die Paa­rung, die gemein­sam am Mül­hei­mer Stütz­punkt trai­niert, sou­ve­rän bis ins Fina­le stand. Auch hier kam es zum glei­chen Duell wie bereits bei den West­deut­schen Meis­ter­schaf­ten gegen Anna Mejikowsky/Sophie Hei­de­brecht (Beuel/Gelsenkirchen), das auch dies­mal Cara und San­dra für sich ent­schei­den konn­ten. So krön­te sich Cara nach dem Titel der West­deut­schen Meis­te­rin nun auch zur Deut­schen Meis­te­rin, nach­dem sie im Mixed bereits Bron­ze geholt hat­te.
Auch im Ein­zel gehör­ten die bei­den TSV-Natio­nal­spie­le­rin­nen zum unmit­tel­ba­ren Favo­ri­ten­kreis. Selin ging als Füh­ren­de der Deut­schen Rang­lis­te von Setz­platz eins ins Ren­nen, Cara von Posi­ti­on drei aus. Ent­spre­chend sicher gewan­nen bei­de ihre Vor­run­den­grup­pen, zogen so ins Vier­tel­fi­na­le ein und mar­schier­ten mit deut­li­chen Zwei­satz­sie­gen ins Halb­fi­na­le. Auch hier war­te­ten die bekann­ten Gesich­ter von Anna Meji­kow­sky auf Selin und San­dra Sko­pek auf Cara. Wäh­rend Cara in zwei Sät­zen unter­lag, kämpf­te Selin bis zum Schluss auf des Mes­sers Schnei­de und muss­te sich nach zahl­rei­chen Sie­gen gegen ihre künf­ti­ge Dop­pel­part­ne­rin dies­mal im drit­ten Satz mit 20:22 geschla­gen geben. Doch die bei­den Bron­ze­me­dail­len im Ein­zel der bei­den Mül­hei­me­rin­nen ver­voll­stän­dig­ten die­se enor­me Medail­len­samm­lung der bei­den Mäd­chen bei den dies­jäh­ri­gen Deut­schen Meis­ter­schaf­ten.
Phil­ipp Volov­nik (TSV Hei­mat­er­de) war im Mixed mit Sophie Hei­de­brecht am Start und spiel­ten eben­falls ein gutes Tur­nier. Die Paa­rung konn­te die ers­ten bei­den Run­den gewin­nen, unter­lag dann aber im Vier­tel­fi­na­le den spä­te­ren Deut­schen Meis­tern Selin Hübsch/Kevin Dang und wur­den fünf­te.
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