Kategorie:HER­REN IV

Wie­der bes­se­re Team­leis­tung, den­noch ver­dien­te Nie­der­la­ge

-Vier­te-
 
Huck­in­gen II — Hei­mat­er­de IV
 
Ergeb­nis 5:0 (1:0)
 
TSV Hei­mat­er­de Mül­heim IV: Jörn Jan­sen, Micha­el Tohn, Chris­ti­an Glä­ser, Ste­fan Roedel, Micha­el Tepp­ner, Maxi­mi­li­an Spree, Mar­cel Wie­ber, Bob Becker, Moritz Geil­hau­sen (14. Sebas­ti­an Krup­pa), Gor­don Bröhl, Ercan Mer­tol — Trai­ner: Ste­fan Roedel
 
Schieds­rich­ter: Sebas­ti­an Schip­per (Duis­burg) —
 
Zuschau­er: 35
 
Tore: 1:0 Marc Ret­ting­hau­sen (44.), 2:0 Marc Ret­ting­hau­sen (47.), 3:0 Marc Ret­ting­hau­sen (49.), 4:0 Paul Kor­nett­ka (57.), 5:0 Mir­ko Cusa­to (84.)
 
Am Sonn­tag war unse­re Vier­te bei der Zweit­ver­tre­tung von Tus­po Huck­in­gen zu Gast. Mit einem abso­lu­ten Rumpf­ka­der inkl. den 3 Alt Her­ren Aus­hil­fen “Gor­don, Ercan und Musi”, die alle mit grad mal 11 gesun­den Spie­lern über 90 Minu­ten gehen muss­ten, ging es natür­lich mit einem gewis­sen Han­di­cap in die Par­tie, den­noch war der Kopf oben und man woll­te sein best­mög­li­ches als Team zei­gen.
 
Die zusam­men­ge­wür­fel­te Trup­pe, wo letzt­lich nur 3 Posi­tio­nen wie üblich besetzt waren, muss­te sich erst­mal fin­den. Das sah man in den ers­ten Minu­ten auch deut­lich, denn die zu Beginn noch sehr agi­le und spiel­star­ke Huck­in­ger Trup­pe wir­bel­te unse­re Vier­te rich­tig auf und konn­te vor allem durch indi­vi­du­el­le Feh­ler immer wie­der über deren rech­te Sei­te gefähr­lich wer­den. Hier hielt die Innen­ver­tei­di­gung aber den größ­ten Scha­den ab oder aber man hat­te ein­fach Spiel­glück, da Huck­in­gen des­sen Chan­cen fahr­läs­sig lie­gen ließ. In der 14Minuten muss­te man dann denn ein­zig mit­ge­reis­ten Ersatz­mann nach ver­let­zungs­be­ding­tem Aus­fall brin­gen. Nach gut 20Minuten hat­te man das Spiel dann aber bes­ser im Griff, Huck­in­gen kam nicht mehr zu gro­ßen Chan­cen und selbst konn­te man auch eini­ge Nadel­sti­che in der Offen­si­ve setz­ten, auch wenn eine wirk­lich zwin­gen­de Tor­chan­ce am Ende nicht dabei rum­kam. Fakt war aber, dass die Defen­siv­ar­beit jetzt pass­te und Huck­in­gen immer unge­dul­di­ger wur­de, was deren Spiel unge­nau­er und die Arbeit unse­rer Vier­ten gegen den etwas ein­fa­cher mach­te. In der 44Minuten bekam man dann aber doch einen sehr unglück­lich ent­stan­den Gegen­tref­fer zum 1:0 Rück­stand, nach­dem eine scharf her­ein­ge­tre­te­ne Flan­ke sich unhalt­bar ins lan­ge Eck des hei­mat­er­der Tors senk­te. So unglück­lich der Tref­fer auch war, so ver­dient war natür­lich auch die Füh­rung für den Gast­ge­ber. So ging man trotz­dem nicht unzu­frie­den nach einer guten 1.Hz. mit 1:0 Rück­stand in die Pau­se.
 
Zur 2.Hz woll­te man ähn­lich kon­zen­triert und defen­siv zwei­kampf­stark wei­ter­ma­chen, im Wis­sen, dass es erneut ohne Aus­wech­sel­spie­ler rich­tig an die Sub­stanz gehen wird. Lei­der mach­te es Huck­in­gen mit der Füh­rung im Rücken aber wie schon zu Beginn des Spiels mit viel Tem­po und Bewe­gung in der Offen­si­ve rich­tig gut und kam so direkt nach dem Wie­der­an­pfiff in der ers­ten aus­ge­spiel­ten Chan­ce zum Abschluss. Die­sen Schuss konn­te zu unser Kee­per „Jörn“ lei­der nicht fest­hal­ten und dies­mal waren die Huck­in­ger schnel­ler und staub­ten zum 2:0 ab. Nur weni­ge Minu­ten und Angrif­fe spä­ter, brach­te dann Musi im 1 gegen 1 den Stür­mer im 16er zu Fall, der berech­tigt resul­tie­ren­de 11m wur­de eis­kalt zur 3:0 Füh­rung ver­senkt. Unse­re Vier­te nahm den Kampf trotz des frü­hen Dop­pel­schlags an, ver­steck­te sich nicht und ver­such­te wie in der 1.Hz wei­ter auch Offen­siv­ak­zen­te zu setz­ten. In der 57Min. wur­de der sich erge­be­ne Raum dann von Huck­in­gen erneut aus­ge­nutzt und sie erhöh­ten auf 4:0. Den Wil­len und die Moral der Vier­ten bricht man aber nicht so schnell und so hielt man in den ver­blei­ben 30Min. noch dage­gen, hin­ten hat­te man das Spiel­glück jetzt wie­der auf sei­ner Sei­te, in der Offen­si­ve fehl­te dann aber letzt­lich die Kon­zen­tra­ti­on um die sich erge­be­nen Räu­me bes­ser zu nut­zen. Unser Ü32 Stür­mer Ercan hat­te den­noch erstaun­lich gute Zwei­kampf­wer­te, aber die Wege wur­den halt zum Ende des Spiels immer län­ger, so dass es immer schwe­rer wur­de, ver­nünf­ti­ge Kom­bi­na­tio­nen aus­zu­spie­len. Zudem wur­de Ercan in einem durch­weg fai­ren Spiel in der 75Minute im Mit­tel­feld böse von hin­ten an der Fer­se getrof­fen, auf die Zäh­ne gebis­sen, ging es trotz dicken Knö­chel wei­ter (halt ein Spie­ler der alten Gar­de, die nicht wegen jeder Klei­nig­keit rum­heu­len  )
 
In der 80Min dann eine Fair­play-Sze­ne, wie man sie sich nicht nur in kla­ren Begeg­nun­gen wünscht. Wie­der­holt der Stür­mer der Huck­in­ger der im Duell mit Musi im 16er zu Fall geht und der 11m Pfiff ertönt. Der Huck­in­ger nahm die­sen Pfiff dan­kend an, Musi aber beteu­er­te ihn dies­mal nicht zu Fall gebracht zu haben und hat den Huck­in­ger Stür­mer an den Fair­play Gedan­ken erin­nert. Der Stür­mer selbst gab sei­nen Mann­schafts­kol­le­gen zu ver­ste­hen, dass es tat­säch­lich kein 11m war, die wie­der­um den Schieds­rich­ter von sei­ner Fehl­ein­schät­zung über­zeu­gen konn­ten. Der 11m wur­de zurück­ge­nom­men und die Situa­ti­on von allen applau­diert. Auch das ist ein zu pfle­gen­der Teil des Fuß­balls und gehört gelobt.
 
Kurz vor dem Ende erhöh­te dann Huck­in­gen nach der wohl schöns­ten Kom­bi­na­ti­on und Abschluss zum 5:0 Ent­stand, der natür­lich in der Höhe mehr als ver­dient war, auch wenn sich unse­re Vier­te nach Kräf­ten bis zum Abpfiff wehr­te.
 
Fazit:
Gegen einen star­ken Geg­ner konn­te man sich nach wack­li­gen Anfangs­mi­nu­ten nicht nur tap­fer schla­gen, son­dern die­sem auch Kopf­schmer­zen berei­ten. Am Ende fehlt es der Vier­ten der­zeit an Sub­stanz, Kon­ti­nui­tät und einem fit­ten sowie brei­ten Kader.
 
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Euer Musi


Spiel ver­lo­ren, Moral gewon­nen

-Vier­te-
 
RW Mül­heim III — Hei­mat­er­de IV
 
Ergeb­nis: 6:1 (2:0)
 
TSV Hei­mat­er­de Mül­heim IV: Jörn Jan­sen, Micha­el Tepp­ner, Oli­ver Kolb, Chris­ti­an Heu­er, Micha­el Tohn, Chris­ti­an Glä­ser, Ste­fan Roedel, Chris­ti­an Klus, Maxi­mi­li­an Spree, Dani­el Böing (63. Sebas­ti­an Krup­pa), Bob Becker — Trai­ner: Ste­fan Roedel
 
Tore: 1:0 Sadri Sefa (39.), 2:0 Sadri Sefa (45.), 3:0 Armend Doga­ni (52.), 4:0 Armend Doga­ni (60.), 5:0 Sadri Sefa (65.), 6:0 Zei­ny Tiga­na (88.), 6:1 Micha­el Tohn (90.)
 
Am Sonn­tag war unse­re Vier­te beim Tabel­len­füh­rer aus RWM III zu Gast. Natür­lich rech­ne­te man sich nicht viel aus, vor allem weil man nur 12 Spie­ler inkl. dem erneut aus­hel­fen­den Musi aus den Alt Her­ren vor­zu­wei­sen hat­te, den­noch woll­te man es den hoch­fa­vo­ri­sier­ten Geg­ner alles ande­re als ein­fach machen.
 
Das Spiel begann wie zu erwar­ten mit hoch pres­sen­den Gast­ge­bern, die direkt auf die Füh­rung gehen woll­ten um kla­re Ver­hält­nis­se zu schaf­fen. Doch die Rech­nung haben sie ohne unse­re Vier­te gemacht, die gemein­sam alles rein­warf und den Geg­ner teil­wei­se zur Ver­zweif­lung trieb. Die Abwehr die qua­si nur aus akti­ven Alt Her­ren Spie­lern bestand, wur­de vom gan­zen Team unter­stützt, so mach­te man die Räu­me eng und Tor­mög­lich­kei­ten wur­den im Team zunich­te gemacht. Die bes­se­ren Ein­schuss­mög­lich­kei­ten hat­te in der Anfangs­pha­se sogar unse­re Vier­te, die sich auch immer wie­der zu befrei­en wuß­te, wenn auch über die Spiel­dau­er hin­weg immer häu­fi­ger mit lan­gen Bäl­len. Erst war es nach einer Stan­dard von Musi getre­ten, Micha­el Tohn dem der Ball im Rücken der Abwehr im 16er auf den Fuß fällt und er lei­der zu über­rascht war, als das er ihn sau­ber kon­trol­lie­ren konn­te. Kur­ze Zeit spä­ter dann eine Ecke, bei der Musi beim Kopf­ball lei­der nicht genug Druck hin­ter den Ball bekommt, so das der Tor­wart parie­ren konn­te. Man inves­tier­te sehr viel ins Spiel, RWM der früh fri­sche Stamm­spie­ler ein­wech­sel­te, die eigent­lich geschont wer­den soll­ten, rieb sich auch gegen­sei­tig ver­bal an der eige­nen Harm­lo­sig­keit auf. Lei­der war es dann in der 39.Min doch ein indi­vi­du­el­ler im Spiel­auf­bau Feh­ler am eige­nen 16er, den RWM aus­nutz­te und die resul­tie­ren­de Flan­ke in der Vor­wärts­be­we­gung nicht mehr unter­bun­den wer­den konn­te, so dass der Ball allein­ste­hend vorm Tor­wart zum 1:0 Rück­stand vom Gast­ge­ber ver­senkt wur­de. Mit dem Schluss­pfiff war es dann ein unhalt­ba­rer Distanz­schuss von RWM in den Hei­mat­er­der Win­kel der unse­re Vier­te mit 2:0 Rück­stand in die Halb­zeit­pau­se gehen ließ. Natür­lich an Hand der Spiel­do­mi­nanz von RWM nicht ganz unver­dient, den­noch auf Grund des tol­len Ein­satz der Vier­ten auch stück­weit unglück­lich.
 
Zur 2.Hz. woll­te man das Spiel wei­ter so offen wie mög­lich gestal­ten und hin­ten so sicher wie mög­lich ste­hen. Lei­der muss man ganz deut­lich sagen, dass es schlicht an fri­schen Kräf­ten man­gel­te, zumal bei den meis­ten noch 90Min von Don­ners­tag in den Kno­chen steck­ten. RWM press­te von Beginn an und unse­re Vier­te rieb sich mehr und mehr in Defen­siv­ar­beit auf, ohne offen­siv für Ent­las­tung sor­gen zu kön­nen. In die­ser Pha­se war es das Spiel, was sich der Gast­ge­ber von Beginn an gewünscht hat­te und was Hei­mat­er­de auf Grund der schwin­den­den Kräf­te nicht mehr kom­plett unter­bin­den konn­te. RWM konn­te sich jetzt mehr Tor­chan­cen erspie­len und kam so bin­nen 13Minuten zwi­schen der 52´und 65´Minute zur 5:0 Füh­rung. In die­ser Zeit wur­de der Abwehr­chef dann aber noch­mal lau­ter und ord­ne­te sei­ne Vier­te um hier nicht von den jetzt „blut­ge­leck­ten“ Rot Wei­ßen abge­schos­sen zu wer­den, denn dafür hat man ein­fach zu viel inves­tiert. Jetzt sta­bi­li­sier­te sich die Abwehr­ar­beit wie­der und RWM rieb sich jetzt im geschei­ter­ten Offen­siv­spiel immer wie­der auf. Unse­re Vier­te nutz­te die sich erge­ben Räu­me in der Schluss­pha­se wie­der bes­ser, um für die nöti­ge Ent­las­tung zu sor­gen. In der 88Min muss­te der trotz der Gegen­to­re sehr gut auf­spie­len­de Kee­per Oli, dann doch noch ein­mal hin­ter sich grei­fen. Aber die Vier­te ließ sich auch davon nicht bre­chen und zeig­te in der Schluss­mi­nu­te eine tol­le Kom­bi­na­ti­on mit guten Abschluss, der nur per Hand­spiel von RWM ver­tei­digt wer­den konn­te. Den fäl­li­gen Straf­stoß ver­wan­del­te Micha­el Tohn zum 6:1 Ehren­tref­fer, den man sich tat­säch­lich mehr als ver­dient hat­te.
 
Fazit:
Auch wenn es eine letzt­lich ver­dien­te Nie­der­la­ge gegen einen klar bes­se­ren Geg­ner war, ist die Moral unse­rer Vier­ten vor­bild­lich. Hier spielt fern­ab des Ergeb­nis jeder für jeden bis zum Abpfiff und der Mann­schafts­er­folg ist nicht in Ergeb­nis­sen zu zäh­len. Der Weg zählt, die­ser ist posi­tiv und wird vor allem gemein­sam bestrit­ten.
 
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Euer Musi


Gut Ding will Wei­le haben

-Vier­te-
 
Hei­mat­er­de IVVFL Wedau II
 
Ergeb­nis 3:2 (2:0)
 
TSV Hei­mat­er­de Mül­heim IV: Alex­an­der Buck­steg, Oli­ver Kolb, Micha­el Tepp­ner, Chris­ti­an Klus, Bob Becker (74. Ste­fan Roedel), Micha­el Tohn (26. Dani­el Thoms), Rene Klei­mann, Chris­ti­an Heu­er, Lukas Sos­now­ski, Phil­ipp Pri­ons, Ste­fa­no Di Mas­so (62. Kon­stan­tin Klein) — Trai­ner: Ste­fan Roedel
 
Tore: 1:0 Bob Becker (17.), 2:0 Dani­el Thoms (40.), 3:2 Dani­el Thoms (90.+4.)
 
In der eng­li­schen Woche emp­fang unse­re Vier­te unter Flut­licht in unse­rem Natur­sta­di­on den VFL Wedau II, da die­ser mit 7Pkt eben­falls im Tabel­len­kel­ler steht, erwar­te­te man eine Par­tie auf Augen­hö­he. Unse­re Vier­te woll­te sich aber dies­mal nicht selbst den Druck machen, end­lich wie­der punk­ten zu müs­sen, in dem Wis­sen in den letz­ten oft guten Spie­len immer wie­der genau an die­sem Druck geschei­tert zu sein.
 
Mit dem Anpfiff sah man 2 kom­plett unter­schied­lich auf­tre­ten­de und auf­spie­len­de Teams. Unse­re Vier­te bedien­te auf dem Platz einen guten Mix aus jung bis alt, die 85 Jah­re alte Innen­ver­tei­di­gung bil­de­ten mit Fackel und Musi 2 Alt Her­ren Spie­ler, der Gegen­pol dazu der 18Jahre jun­ge Phil­ipp Pri­ons aus der Zwei­ten in der Sturm­spit­ze. Zudem im Tor Bugi und als zusätz­li­che Unter­stüt­zung der erfah­re­ne Mit­tel­feld­ar­bei­ter Sons­ni aus der Zwei­ten. Der Geg­ner VFL Wedau, der seit meh­re­ren Jah­ren eine gelun­ge­ne Inte­gra­ti­ons­mann­schaft aus Migran­ten stellt, dage­gen war bekannt für sei­ne agi­len und dyna­mi­schen Spie­ler. Der ältes­te hier 28Jahre, im Schnitt aber mit 23Jahren deut­lich jün­ger. Das bil­de­te sich auch schnell im Spiel ab, Hei­mat­er­de woll­te eher das Spiel breit machen, sich nicht zu sehr im 1 gegen 1 auf­rei­ben und Räu­me gewin­nen. Wedau hin­ge­gen sehr spiel­freu­dig, ver­mie­den lan­ge Bäl­le und woll­ten sich eher durch die Mit­te kom­bi­nie­ren. So unter­schied­lich die Spiel­wei­sen, so aus­ge­gli­chen über die 90Min das Spiel, auch wenn die ers­ten Tor­an­nä­he­run­gen Hei­mat­er­de ver­zeich­nen konn­te. Hier pro­fi­tier­te man durch hohes Pres­sing immer wie­der von Feh­lern des Gas­tes im Auf­bau­spiel, einen davon konn­te der Kapi­tän Bob, nach­dem der Ball im Mit­tel­feld erobert wur­de, in der 17Min. mit einem schö­nen Fern­schuss zur 1:0 Füh­rung nut­zen. Danach bekam man aber kei­ne Ruhe ins Spiel, man hat­te zwar gefühlt das Spiel unter Kon­trol­le, mach­te aber zu wenig aus den Ball­ge­win­nen. Wedau war wei­ter sehr wusse­lig, immer da wenn Hei­mat­er­de im Ball­be­sitz war und selbst schei­ter­ten sie eigent­lich nur in der Harm­lo­sig­keit im letz­ten Drit­tel des Spiel­fel­des, was natür­lich auch ein Ver­dienst der guten Mann­schafts-Abwehr­ar­beit war. In der ers­ten Hz muss­te Bugi tat­säch­lich nur ein­mal parie­ren. Zum Ende der Ers­ten HZ spiel­te Hei­mat­er­de ihre Offen­siv­ak­tio­nen dann wie­der bes­ser und kon­se­quen­ter aus und kam wie­der gefähr­lich vors Wedau­er Tor. In der 40Min wur­de dann Bru­no im 16er zu Fall gebracht. Dani­el Thoms ver­wan­del­te den fäl­li­gen 11m im 2ten Ver­such mit einem Gewalt­schuss zur ver­dien­ten 2:0 Füh­rung (der ers­te 11m wur­de wegen Spie­lern im 16er zurück­ge­pfif­fen, zum Glück, denn der war schwach geschos­sen) So ging es mit brei­ter Brust in die Halbzeit,wo man aber auch kri­ti­sche und mah­nen­de Wor­te fand, denn als zu oft hat man die­se Sai­son in der 2ten Hz ein sicher geglaub­tes Spiel noch aus der Hand gege­ben.
 
In der 2.Hz. trau­te man dann sei­nen Augen kaum, obwohl man kei­ne Umstel­lun­gen vor­ge­nom­men hat, fand man nicht mehr ins Spiel und man lief den wei­ter quir­li­gen Gäs­ten aus Wedau jetzt viel hin­ter­her. Wie für die Vier­te selbst­ver­ständ­lich figh­te­te man, lei­der ging das zuneh­mend auf die Sub­stanz, so dass Bal­ler­obe­run­gen dann nicht mehr so ziel­stre­big aus­ge­spielt wur­den, wie noch zum Ende der ers­ten Halb­zeit. Chan­cen die Füh­rung aus­zu­bau­en gab es den­noch, aber es war wie ver­hext, ent­we­der man traf die fal­sche Ent­schei­dung vorm Tor oder aber den Ball nicht rich­tig. Der Jun­ge Phil­ipp, der über­ra­gend fürs Team arbei­te­te, soll­te auch bis zum Ende des Spiels in sei­nen Abschluss­ak­tio­nen unglück­lich blei­ben. Und wenn man vor­ne die Ent­schei­dung nicht macht….ja dann wird man hin­ten bestraft. Die lau­freu­di­gen Gäs­te kom­bi­nier­ten sich jetzt bis zu Tor­ab­schlüs­sen und in der 54Min belohn­ten sie sich mit dem 2:1 Anschluss­tref­fer dafür. In einer Pha­se, in der das Abwehr­boll­werk brö­ckel­te, weil Wedau immer wie­der auf die letz­te Rei­he zulief, war es letzt­lich kei­ne Kom­bi­na­ti­on, son­dern ein immer län­ger wer­den­der Abschlag des Gäs­te­kee­pers, den Musi falsch ein­schätz­te und unter­lief und der Wedau­er Stür­mer den Ball am 16er dan­kend in der 59Min. am her­au­s­ei­len­den Bugi vor­bei und ins Tor zum lei­der nicht unver­dien­ten Aus­gleich ein­schob. Im Anschluss dann eine schnel­le, umkämpf­te und teils über­has­te­te Spiel­pha­se. Vie­le Foul­spie­le, kaum kla­re Tor­chan­cen und Hei­mat­er­de zudem lang­sam aber sicher auf eini­gen Posi­ti­on am kör­per­li­chen Limit. Hei­mat­er­de wackel­te, auch wenn die letz­te Rei­he jetzt auf­ge­weckt durch den Aus­gleich wie­der bes­ser stand, war eini­ge Male ein gut auf­ge­leg­ter Bugi nötig, der eini­ge Bäl­le klas­se ent­schärf­te. In den letz­ten Minu­ten inkl. der Nach­spiel­zeit soll­te sich der Wil­le und Ein­satz der Vier­ten aber bezahlt machen, jetzt kam man wie­der zu Offen­siv­ak­tio­nen und ver­such­te mit den letz­ten mobi­li­sier­ten Kräf­ten das Spiel doch nich zu gewi­nenn hoch zu pres­sen. In der 94Min erober­te man dann auf der rech­ten Sei­te einen Ball indem man direkt beim Spiel­auf­bau in der geg­ne­ri­schen Hälf­te aggres­siv in den Zwei­kampf ging, Bru­no dann mit einer schar­fen fla­chen Her­ein­ga­be in den 16er der auf dem lan­gen Pfos­ten Dani­el Thoms fand, der den Ball sehens­wert zur erneu­ten 3:2 Füh­rung und zugleich Ent­stand ein­schweiß­te. Die Freu­de beim so oft geschol­te­nen Team über den spä­ten Sieg­tref­fer und den zwei­ten Sieg in die­ser Sai­son war natür­lich auch über den Abpfiff hin­weg rie­sen­groß.
 
Fazit:
Nach­dem man immer wie­der über die posi­ti­ve Ent­wick­lung unse­rer 4ten gere­det hat, zeig­te man die­se heu­te nicht nur wie­der in der ers­ten Hz., auch wenn in der 2ten Halb­zeit uner­klär­li­cher­wei­se wie­der Sand im Getrie­be war, son­dern fuhr letz­lich über den Wil­len und Ein­satz auch ver­dient den nächs­ten 3er ein. Aus der Zeit nach dem letz­ten Sieg soll­te man aber ler­nen und den eige­nen Druck nicht wie­der zu groß wer­den las­sen.
 
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Euer Musi


Wohin ist der posi­ti­ve Trend?

-Vier­te-

Hei­mat­er­de IVPSV Duis­burg

Ergeb­nis: 0:4 (0:2)

Um 13Uhr emp­fing unse­re Vier­te den punkt­glei­chen PSV Duis­burg im Kel­ler­du­ell, um end­lich wie­der einen Erfolg mit­zu­neh­men.

Lei­der muss man, um es nach 90Min kurz zu fas­sen, fest­hal­ten, dass unse­re Vier­te den posi­ti­ven Trend, den Sie die­se Sai­son immer wie­der über lan­ge Stre­cken der Spie­le zeig­te, ver­geb­lich such­te. Im Spiel von Sonn­tag pass­te fuß­bal­le­risch nichts zusam­men, die vor allem gute Abwehr­leis­tung im Kol­lek­tiv war auch nur ein Schat­ten ihrer selbst. Man fing sich schon früh in der 17Min den 0:1 Rück­stand, dass dann noch ein Slap­stick Gegen­tor in der 32.Min nach zu kur­zem Ein­wurf zu unse­rem Kee­per, des­sen Press­schlag im eige­nen Win­kel lan­det, hin­zu­kommt, passt zu die­ser Tages­leis­tung. Man war gegen ein Team auf Augen­hö­he im Tabel­len­kel­ler stets bemüht, lei­der muss man das bei allem Ein­satz auf spie­le­ri­scher Ebe­ne so ste­hen las­sen. Man mach­te es dem Geg­ner viel zu ein­fach ins Spiel zu kom­men, die ohne viel fuß­bal­le­ri­sche Klas­se immer wie­der gefähr­lich zum Abschluss kamen. So muss man am Ende die Feh­ler zu den bei­den Gegen­to­ren in der 1.Hz zum 0:2 Pau­sen­stand bei sich suchen. Selbst gab es kei­ne gro­ßen Chan­cen auf einen eige­nen Tref­fer.

Zur 2. Hz ver­such­te man mit 3 Wech­seln ein bischen mehr Schwung in die Offen­si­ve zu brin­gen, man hat­te jetzt zwar mehr Spiel­an­tei­le und war in einem fuß­bal­le­risch immer noch schwa­chen Spiel auf Augen­hö­he, ohne aber den Tor­er­folg durch Groß­chan­cen erzwin­gen zu kön­nen. Hin­ten war man wei­ter­hin zu poma­dig in den Zwei­kämp­fen, was der Geg­ner zu wei­te­ren in der 57 . und 73.Min 2 Toren zum 0:4 aus­nutz­te. Den Wil­len kann man der Vier­ten den­noch nie abspre­chen, so erspiel­ten sie sich zum Ende der Par­tie noch eige­ne gute Chan­cen, bei denen durch Pfos­ten und Lat­te, sowie immer wie­der ein Fuß dazwi­schen, schlicht weg das Glück fehl­te um noch den ver­dien­ten Ehren­tref­fer zu erzie­len.

Fazit:
Es fehlt momen­tan an Kon­stanz und Kom­pakt­heit, zudem hat man von außen das Gefühl, dass sich das Team auf Grund des posi­ti­ven Trends zu viel Druck macht, Erfol­ge erzwin­gen zu wol­len. „Back to the Basics“ könn­te hier dem Team hel­fen. Als Team hin­ten stark agie­ren und nach vor­ne die Feh­ler der ande­ren Teams aus­nut­zen.

[Hier is´Kult!]

Euer Musi



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