Marie auf Deutsch­land­tour

Auf Deutsch­land­tour­nee befin­det sich der­zeit die erst neun­jäh­ri­ge Marie Fein mit ihrem Bad­min­ton­schlä­ger.

Das Talent des TSV Hei­mat­er­de, das zum U11-Bezirks­stütz­punkt zählt, hat sich bereits als U10-Spie­le­rin auf den Weg gemacht, die dies­jäh­ri­ge Ger­man Mas­ters Serie zu spie­len und so ihren Erfah­rungs­ho­ri­zont in der deut­schen Nach­wuchs­sze­ne zu erwei­tern. Zunächst war geplant, ein­fach mal hin­ein­zu­schnup­pern und zu schau­en, was nächs­tes Jahr auf sie war­tet, wenn sie als der älte­re Jahr­gang gern auch vor­ne mit dabei sein möch­te. Doch recht schnell stell­te sich her­aus, dass Marie auch in die­ser Sai­son alles ande­re als eine jun­ge Außen­sei­te­rin ist. Immer stär­ker kratzt sie an der Tür nach oben.

Lan­de­te sie beim ers­ten Tur­nier in Ref­rath noch auf Platz 33, ver­pass­te sie schon bei der zwei­ten Gele­gen­heit in Staß­furt, in Sach­sen-Anhalt, nur knapp das Vier­tel­fi­na­le und wur­de dort eben­so neun­te wie zuletzt in Mes­sel. In Nürn­berg gelang Marie der bis­her größ­te Coup, als sie sich erst im Vier­tel­fi­na­le der ein Jahr älte­ren Spie­le­rin Fio­na Habeck, die an Posi­ti­on zwei gesetzt war, beu­gen muss­te, aber stolz alle Punk­te für den fünf­ten Platz ein­heims­te. Hier trat sie auch erst­ma­lig im Dop­pel mit ihrer Part­ne­rin Juna Bartsch aus Lüding­hau­sen an und wur­de in einem klei­nen Teil­neh­mer­feld auf Anhieb drit­te.

In der Ger­man Mas­ters Rang­lis­te wird Marie im Ein­zel mit nun vier Tur­nie­ren auf Platz 16 geführt. Und da ist noch Luft nach oben, denn auch das nächs­te Tur­nier geht noch mit vol­ler Punkt­zahl in die Wer­tung ein, so dass das Unter­neh­men, das für ers­te Erfah­run­gen gedacht war, tat­säch­lich schon mit einer Final­teil­nah­me der bes­ten 16 enden könn­te.