Mit Erfah­rung zum Sieg

Am Sonn­tag war unse­re Drit­te zu Gast bei der Drit­ten des Dümp­te­ner TV 85, die erfolg­reich bei der städ­ti­schen Flücht­lings­in­te­gra­ti­on mit­ma­chen und so vie­le Kul­tu­ren in ihren Rei­hen haben, so ist die eng­li­sche Ver­stän­di­gung auf dem Platz an die­sem Spiel­tag nicht unüb­lich. Als vor­ge­zo­ge­nes Fazit war es an die­sem Tag “Erfah­re­ne Hei­mat­er­der besie­gen die jun­gen Wil­den” Mit einem Alters­durch­schnitt von 30 läuft man einer Mann­schaft im Schnitt von 22, die in den ers­ten Minu­ten Ihre 7Meilen Stie­fel anhat­ten, schon mal hin­ter­her. So begann auch das Spiel, Dümp­ten war in den ers­ten Minu­ten über­all da wo auch der Ball war, hat hohes und erfolg­rei­ches Pres­sing gespielt, unse­re Drit­te bekam grad im Mit­tel­feld kaum Zugriff auf die Par­tie und muss­te sich damit abfin­den, erst ein­mal läu­fe­risch gegen­zu­hal­ten. Dümp­ten nut­ze ihre läu­fe­ri­sche Über­le­gen­heit aus und spiel­te immer wie­der gut getime­te Bäl­le in die Schnitt­stel­le, die unser Team ent­we­der kurz vor Tor­schuss oder durch einen wie­der­holt sehr gut auf­ge­leg­ten Chris­toph Pen­kal­la ver­ei­teln konn­ten.

Die Füh­rung für Dümp­ten wäre aber nicht unver­dient gewe­sen. Das Team von Trai­ner Micha­el Musi­ol muss­te reagie­ren und so nahm der Coach im Mit­tel­feld 2 Posi­ti­ons­wech­sel vor, die auch sofort grif­fen. So riss unser Team das Spiel an sich. Nun lie­fen Ball und Geg­ner und es konn­ten reich­lich Chan­cen kre­iert wer­den.

Der im ver­gan­ge­nem Spiel so glück­lo­se Den­nis Rid­der, war sofort zur Stel­le und mar­kier­te in der 25.Min das 1:0. Im Anschluss drück­te die Musi-Elf auf der Zwei­te doch es wur­den eini­ge Chan­cen fahr­läs­sig lie­gen gelas­sen, bis Rid­der, nach einem Zucker­pass von Mar­cel Czy­me­rys von rechts außen in den Lauf, den Ball direkt zum 2:0 in der 35 min. ver­senk­te.

Dümp­ten steck­te läu­fe­risch aber nicht auf und so kam der Halb­zeit­pfiff recht­zei­tig um für die 2te HZ. neue Kraft zu tan­ken. Ste­fa­no Di Mas­so kam im RM für Ste­fan Roedel und so ging, wie in der Pau­se ange­spro­chen, in eine erwar­tet Inten­si­ve zwei­te Halb­zeit, in der es zu Beginn wie­der die Dümp­te­ner waren, die durch läu­fe­ri­sche Prä­senz ver­such­ten, Feld­über­le­gen­heit zu schaf­fen. Dies war auch nicht gänz­lich zu unter­bin­den und so kamen die Dümp­te­ner in der 53min. mit einem lan­gen Ball zum Kon­ter, weder der her­au­s­ei­len­de Tor­wart Pen­kal­la noch der sehr gut auf­ge­leg­te Tim Leh­mann konn­ten den Stür­mer ent­schei­dend stö­ren, der unbe­drängt zum 2:1 Anschluss­tref­fer ein­schie­ben konn­te.

Micha Kla­wit­ter kam dann in der 57. für Tobi Sil­ber­kuhl im LM um hier die Wege der Dümp­te­ner wei­ter mit­ge­hen zu kön­nen. Dümp­ten wit­te­re ihre Chan­ce und ging wütend auf den Ausgleich,wiederholt war eine geord­ne­te Defen­siv­ar­beit und gute Tor­wart­ar­beit gefragt, nicht zuletzt die sich erge­ben Räu­me mit gut gespiel­ten Kon­tern zu nut­zen. Hier fehl­te lei­der bei vie­len Päs­sen die Prä­zi­si­on, Bäl­le muss­ten stand in den Fuß gespielt an der Eck­fah­ne erlau­fen wer­den oder man muss­te ohne Not in schmerz­haf­te 1:1 gehen Hier­aus ent­stand am 25 Meter vorm Tor eine gute Frei­stoß­si­tua­ti­on, die Vol­ker Weiß­hoff mus­ter­gül­tig zw. 11 und 5m Raum bringt und Den­nis Rid­der mit dem Kopf in der 75min das erlö­sen­de 3:1 erziel­te. Ceci­lio “Cici” Bartsch kam dann für den ange­schla­ge­nen Czy­me­rys. Dümp­ten gab zwar nicht auf, aber die Spiel­kon­trol­le war wie­der der Sei­te unse­rer Drit­ten Sei­te und so kamen Sie wie­der zu eini­gen Chan­cen, in der 85min nut­ze Vol­ker Weiß­hoff eine Schuss­mög­lich­keit und netz­te aus 20m mit einem tro­cke­nen Schuss in unte­re lin­ke Eck. 4:1, Schluss­pfiff!

Dümp­ten hat sich an die­sem Tag für ihren Auf­wand nicht belohnt, wir aber konn­ten unse­re Erfah­rung zu Nadel­sti­chen in den rich­ti­gen Momen­ten ummün­zen.”

So Trai­ner Micha­el Musi­ol.

Am 08.11.2015 bestrei­tet die Drit­te dann das nächs­te Spiel zuhau­se am Fin­ken­kamp um 14:30 Uhr gegen Uni­on Mül­heim IV.