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Tour­bus vom Lan­des­sport­bund am Fin­ken­kamp

Am Sams­tag, 04.06.2016, mach­te der #beim­Sport­ge­lernt-Tour­bus des Lan­des­sport­bun­des NRW für zwei Stun­den Sta­ti­on in Mül­heim, und zwar unse­rem TSV am Fin­ken­kamp. Ziel der LSB-Kam­pa­gne ist es, das Bil­dungs­po­ten­zi­al des Sports auf­zu­zei­gen und dafür Bewusst­sein zu schaf­fen – in der Poli­tik, in der Gesell­schaft und inner­halb des Sports selbst.

Als wir gefragt wur­den, ob wir uns als Ver­ein an der Tour des Lan­des­sport­bund NRW betei­li­gen wol­len, haben wir spon­tan zuge­sagt“ erklärt Burk­hard Cre­mer, der 1. Vor­sit­zen­de des TSV. „Das The­ma ist auch aus unse­rer Sicht ein sehr wich­ti­ges und bedeut­sa­mes. Bil­dung ist in unse­rer Gesell­schaft und in der Poli­tik ein zen­tra­les The­ma. Indem der Sport auf sein enor­mes Bil­dungs­po­ten­zi­al auf­merk­sam macht, bringt er sich aktiv in die Bil­dungs­de­bat­te ein. Dadurch wird die Chan­ce genutzt, als star­ker Bil­dungs­ak­teur und -part­ner von der Poli­tik und in der Gesell­schaft auch ent­spre­chend – und dies ver­dien­ter­ma­ßen – wahr­ge­nom­men zu wer­den.“ so Cre­mer wei­ter.

Die Aktio­nen vor Ort sind so ange­legt, dass in den Ver­ei­nen Mul­ti­pli­ka­to­ren wie Vor­stän­de, Abtei­lungs­lei­tun­gen, Trai­ner, Betreu­er und Übungs­lei­ter in der ers­ten Stun­de mit Hil­fe von zwei Akti­vi­tä­ten einen locke­ren und spie­le­ri­schen Ein­stieg ins The­ma fin­den. Die­se zwei Aktio­nen machen Bil­dungs­leis­tun­gen des Sports ein­fach erleb­bar und ver­mit­teln Wis­sen zu den The­men: Sport und Bil­dung, Bil­dungs­po­ten­tia­le in Sport­ver­ei­nen, der Sport­ver­ein als Bil­dungs­ak­teur.



Adé, rote Asche

Aktu­ell fin­den im Natur­sta­di­on am Fin­ken­kamp die letz­ten Spie­le auf Asche statt. Im Som­mer wird sich näm­lich die rote Asche in einen schö­nen neu­en grü­nen Kunst­ra­sen ver­wan­deln…

So fand am ver­gan­ge­nen Sonn­tag für die 1. Mann­schaft des TSV Hei­mat­er­de das letz­te Heim­spiel auf der hei­mi­schen [Kult!]-Asche] statt. Dies wur­de zum Anlass genom­men, den his­to­ri­schen Tag mit eini­gen Aktio­nen abzu­run­den.

Vor dem Spiel wur­den die bei­den Ver­eins­ka­me­ra­den Gün­der Hof­mann und Kurt Schweit­zer, der krank­heits­be­dingt von sei­ner Ehe­frau ver­tre­ten wur­de, für jeweils mehr als 60 Jah­re Ver­eins­mit­glied­schaft geehrt. Dazu ging es noch ein­mal auf die rote Asche, auf der bei­de Jubi­la­re jahr­zehn­te­lang selbst gekickt hat­ten. Dem Anlass ent­spre­chend wur­den sie von der aktu­el­len 1. Mann­schaft inkl. Trai­ner- und Betreu­er­team flan­kiert. „Vie­len Dank für eure außer­ge­wöhn­li­che Ver­eins­treue, ihr habt ein gro­ßes Stück Ver­eins­ge­schich­te mit­ge­schrie­ben“ bedank­te sich Burk­hard Cre­mer, der 1. Vor­sit­zen­de des TSV Hei­mat­er­de, mit einem Blu­men­gruß.

Wie vie­le ande­re grif­fen dann auch die Jubi­la­re zu, ein Stück Ver­eins­ge­schich­te mit nach Hau­se zu neh­men. Denn als wirk­lich kul­ti­ge Idee konn­te ori­gi­nal vom Platz abge­füll­te [Kult!]-Asche in einer schö­nen Erin­ne­rungs­fla­sche erwor­ben wer­den. Qua­si ein Muss für alle, die auf der Asche am Fin­ken­kamp groß gewor­den sind!



LSB-Tour­bus kommt am 04. Juni zum Fin­ken­kamp

Lie­be TSV-Fami­lie,

es gibt vom Lan­des­sport­bund NRW die aktu­el­le Kam­pa­gne „Das habe ich beim Sport gelernt“, die bereits in aller Mun­de ist und eine hohe Auf­merk­sam­keit erfährt. Ziel der LSB-Kam­pa­gne ist es, das Bil­dungs­po­ten­zi­al des Sports auf­zu­zei­gen und dafür Bewusst­sein zu schaf­fen – in der Poli­tik, in der Gesell­schaft und inner­halb des Sports selbst.

Auch der TSV Hei­mat­er­de möch­te die Kam­pa­gne wei­ter vor­an­brin­gen. Wir freu­en uns daher sehr, dass es uns gelun­gen ist, den Tour-Bus der Kam­pa­gne des Lan­des­sport­bun­des NRW „Das habe ich beim Sport gelernt“ am 04.06.2016 von 17:00 – 19:00 Uhr zu uns zum Fin­ken­kamp zu holen. Wäh­rend des zwei­stün­di­gen Bus-Stopps gibt es ver­schie­de­ne Mit­mach-Aktio­nen, bei denen das The­ma „Sport und Bil­dung“ in den Fokus gerückt wird. Außer­dem wer­den Kam­pa­gnen-Vide­os zum The­ma „Das habe ich beim Sport gelernt“ gedreht.

Der Kam­pa­gne ist gro­ße Wich­tig­keit bei­zu­mes­sen, da sie lang­fris­tig zur Siche­rung des Sports in NRW bei­trägt. Und Sport leis­tet viel­fa­che Bei­trä­ge zur Bil­dung. Er baut Eigen­schaf­ten wie Durch­hal­te­ver­mö­gen, Ver­ant­wort­lich­keit und Dis­zi­plin auf. Er ent­wi­ckelt sozia­le Fähig­kei­ten. Ermög­licht, sich Kom­pe­ten­zen über Füh­rung oder Orga­ni­sa­ti­on anzu­eig­nen. Die Lis­te ist lang. Das Erlern­te im Sport hilft dar­über hin­aus, Auf­ga­ben im Leben und im Beruf bes­ser zu bewäl­ti­gen. Der Vor­teil: Sport erreicht alle Alters­grup­pen und fin­det in jeder Alters­stu­fe statt.

Alle Infos zur LSB Kam­pa­gne „Das habe ich beim Sport gelernt“ gibt es auf der Kam­pa­gnen-Sei­te: www.beim-sport-gelernt.de. Dort ist der Ter­min für den Bus-Stopp beim TSV auch schon gelis­tet.



Mehr als 60 Sport­be­geis­ter­te meis­tern Prü­fung

Die Turn­ab­tei­lung des TSV Hei­mat­er­de rich­te­te in Koope­ra­ti­on mit dem Mül­hei­mer Sport­bund sowie der Leicht­ath­le­tik­ab­tei­lung des TSV Vik­to­ria und dem MTC Hei­mat­er­de auf der Sport­an­la­ge am Amund­sen­weg einen Akti­ons­tag Deut­sches Sport­ab­zei­chen aus

Trotz des zunächst nicht all­zu ein­la­den­den Wet­ters fan­den sich mehr als 60 Sport­be­geis­ter­te ein, um in den vier gefor­der­ten Dis­zi­plin­grup­pen Aus­dau­er, Kraft, Schnel­lig­keit und Koor­di­na­ti­on ihre Prü­fung abzu­le­gen. Dabei ist jeweils eine Dis­zi­plin aus den vier unter­schied­li­chen Grup­pen aus­zu­wäh­len. Beim Akti­ons­tag des TSV Hei­mat­er­de wur­den die Prü­fun­gen nicht nur im Bereich Leicht­ath­le­tik, son­dern auch im Bereich des Gerä­te­tur­nens ange­bo­ten.

Wäh­rend in der Hal­le in ers­ter Linie Leis­tun­gen beim Seil­sprin­gen, am Bar­ren, Sprung und an den Rin­gen erbracht wur­den, stand unter frei­em Him­mel der 50-m-Sprint sowie Läu­fe über 800 m und 3000 m, Medi­zin­ball­wurf und Kugel­sto­ßen sowie Weit­sprung und Schleu­der­ball im Fokus. Dabei sind die zu absol­vie­ren­den Prü­fun­gen abhän­gig vom Geschlecht und vom Alter der Akti­ven. Die jüngs­ten Teil­neh­mer waren sechs Jah­re alt und die an die­sem Tag ältes­te Akti­ve blickt auf 78 Lebens­jah­re zurück, macht seit vie­len Jah­ren das Sport­ab­zei­chen und freut sich, so fit und gesund zu blei­ben.

Es war schön zu sehen, wie sich Jung und Alt Tipps gege­ben haben und sich gegen­sei­tig anfeu­er­ten“, sag­te TSV-Vor­sit­zen­der Burk­hard Cre­mer, der selbst auch das Sport­ab­zei­chen ableg­te. Cre­mer: „Die Teil­neh­mer aus unter­schied­li­chen Ver­ei­nen und Ecken Mül­heims, die Prü­fer und Hel­fer wirk­ten auf der Sport­an­la­ge wie eine gro­ße Sport­fa­mi­lie.“

Quel­le: WAZ vom 29.06.2015



WAZ: 90 Jah­re alt, aber jung und quietsch­fi­del

Auf eine lan­ge Ver­eins­ge­schich­te blickt der TSV Hei­mat­er­de zurück. Anläss­lich des 90-jäh­ri­gen Bestehens gibt es einen guten Grund, vie­le Geschich­ten aus der Ver­gan­gen­heit zu erzäh­len und an die Jugend wei­ter­zu­ge­ben.

Am ver­gan­ge­nen Sams­tag begann die Jubi­lä­ums-Ver­an­stal­tungs­rei­he des Jah­res 2015 in der Markt­hal­le des Gym­na­si­ums Hei­ßen. Einen guten Ein­blick bekommt der Inter­es­sier­te beim Blät­tern in der mit gro­ßem Auf­wand her­ge­stell­ten Fest­zeit­schrift. Das viel­köp­fi­ge Orga­ni­sa­ti­ons­team für die Fei­er­lich­kei­ten hat nicht nur bei die­sem Pro­jekt gan­ze Arbeit geleis­tet.



TSV mit Vor­rei­ter­rol­le in Sachen lang­fris­ti­ger Ver­eins­ent­wick­lung

Erfolg­rei­che Zukunfts­werk­statt für Ver­eins­vor­stän­de — För­de­rung der ehren­amt­li­chen Vor­stands­ar­beit (Quel­le: CBE Mül­heim, http://www.cbe-mh.de/)

Im Rah­men des Pro­jekts Attrak­ti­ves Ehren­amt im Sport luden Cen­trum für bür­ger­schaft­li­ches Enga­ge­ment (CBE) und Mül­hei­mer Sport­bund (MSB) zur Zukunfts­werk­statt für Sport­ver­ei­ne.

Der TSV Hei­mat­er­de, der TV Einig­keit und der 1. FC Mül­heim ent­wi­ckel­ten eine indi­vi­du­el­le Stra­te­gie, um sich für die Zukunft gut auf­zu­stel­len. Denn: Die Zukunft war­tet nicht, sie beginnt jetzt. Die drei Sport­ver­ei­ne neh­men nun eine Vor­rei­ter­rol­le in Sachen lang­fris­ti­ger Ver­eins­ent­wick­lung und Siche­rung der ehren­amt­li­chen Vor­stands­ar­beit in Mül­heim ein.



Der Mann für alle Fäl­le

Quel­le: WAZ vom 15.10.2014; Autor: Mar­cel Dro­nia

Fried­helm Hin­ner­kott ist seit 61 Jah­ren Mit­glied beim TSV Hei­mat­er­de. Wenn in der Fuß­ball-Abtei­lung des TSV Hei­mat­er­de ein­mal Not am Mann ist, dann ist er zur Stel­le. Auf der Anla­ge muss etwas repa­riert wer­den. „Fried­helm, siehst du mal nach?“ Jemand muss zur Sport­schu­le Wedau fah­ren, um Spie­ler­päs­se abzu­ho­len. „Fried­helm, wärst du so lieb ..?“ Ist er. Fried­helm Hin­ner­kott ist die gute See­le beim TSV. Und das nun schon seit mitt­ler­wei­le 61 Jah­ren.

Im Alter von elf Jah­ren kam Hin­ner­kott zum TSV. Auf­ge­wach­sen am Amund­sen­weg in unmit­tel­ba­rer Nach­bar­schaft der Platz­an­la­ge am Fin­ken­kamp kick­ten die Jungs damals zunächst auf der Stra­ße, ehe sie sich dem Ver­ein anschlos­sen. „Damals gab es hier noch kei­ne Umklei­den, wir haben uns immer im Krug zur Hei­mat­er­de umge­zo­gen und unter kal­tem Was­ser geduscht“, erin­nert sich der heu­te 72-Jäh­ri­ge an die­se Zeit. „Ich war nicht der schlech­tes­te Mit­tel­stür­mer“, sagt Hin­ner­kott, der zunächst alle Schü­ler­mann­schaf­ten des TSV durch­lief und mit 18 Jah­ren in die ers­te Mann­schaft kam. Damals waren vor allem die Der­bys gegen Rot-Weiß Mül­heim, den MSV 07, den RSV und den Tur­ner­bund Hei­ßen heiß umkämpft. „Mon­tags stand er oft in der Zei­tung“, erzählt sei­ne Frau Mari­an stolz. „Er hat­te als Stür­mer den rich­ti­gen Rie­cher.“ Über 500 Spie­le bestritt „Hin­ner­ku­ti“, wie er einst in Anleh­nung an den legen­dä­ren unga­ri­schen Mit­tel­stür­mer Nán­dor Hideg­ku­ti genannt wur­de, in der ers­ten Mann­schaft des TSV Hei­mat­er­de. Selbst wäh­rend sei­ner Zeit als Sol­dat in der Lüne­bur­ger Hei­de blieb er stets Mit­glied sei­nes Hei­mat­ver­eins. Spä­ter kick­te er bis zum 45. Lebens­jahr in den Alten Her­ren und grün­de­te nach sei­ner akti­ven Zeit mit eini­gen alten Team­ka­me­ra­den die Turn­grup­pe „Die Jeder­män­ner“, die seit den 70ern bis heu­te besteht.



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