U17 gewinnt „inten­si­ves“ Spiel gegen GSG Duis­burg mit 5:2 (3:1)

Am Sams­tag ging es für unse­re B‑Juniorinnen zur GSG Duis­burg. Aus der Ver­gan­gen­heit war schon bekannt, dass die Duis­bur­ge­rin­nen nicht unbe­dingt spie­le­risch über­zeu­gen, son­dern eher über klei­ne (und grö­ße­re) Foul­spiels das Spiel zu ent­schei­den suchen. Und so kam es dann auch: Es wur­de ein inten­si­ves Spiel, das mit vie­len „Nicke­lig­kei­ten“ sei­tens der Heim­mann­schaft „gestal­tet“ wur­de. Dem ver­such­ten unse­re Mäd­chen spie­le­risch ent­ge­gen­zu­wir­ken, was auch größ­ten­teils gut funk­tio­nier­te, auch wenn es kein „rich­tig schö­nes“ Spiel unse­rer­seits war.

Daher dau­er­te es bis zur 13. Minu­te bis Leo­nie – wer sonst J — zum 1:0 traf. Wer dach­te, jetzt wür­de etwas mehr Ruhe und Sicher­heit ins Hei­mat­er­der Spiel ein­zie­hen, sah sich getäuscht… So kam es, wie es kom­men muss­te, nach einer Ecke, die wir nicht rich­tig klä­ren konn­ten, hielt eine Duis­bur­ger Spie­le­rin ihr Knie im rich­ti­gen Moment in den Ball und traf zum Aus­gleich. Glück hat­ten wir dann in der nächs­ten Minu­te, als eine Duis­bur­ger Spie­le­rin ihre Tor­frau mit einem – zwar unge­woll­ten, aber – sehr schö­nen Heber über­lis­te­te, als sie einen Mül­hei­mer Angriff ent­schär­fen woll­te. So ging das Spiel wei­ter, bis Joy­ce in der 32. Minu­te zur 3:1‑Führung traf. Damit ging es dann auch in die Pause.

Dort ver­sam­mel­te sich eine sehr unzu­frie­de­ne Mann­schaft – einer­seits, weil der Schieds­rich­ter die vie­len klei­nen Fouls sei­tens der GSG-Spie­le­rin­nen größ­ten­teils nicht ahn­de­te, ande­rer­seits, weil sie mit der eige­nen Leis­tung nicht zufrie­den waren. Man nahm sich also vor, in der zwei­ten Halb­zeit „mehr Fuß­ball zu spie­len“. Die­ser Vor­satz woll­te aller­dings nicht so rich­tig umge­setzt wer­den. Nach wie vor ließ sich unse­re jun­ge Trup­pe durch die Duis­bur­ger Stör­feu­er den Schneid abkau­fen. Die Duis­bur­ger kamen nach der Pau­se wacher zurück und konn­ten direkt in der 2. Minu­te den Anschluss­tref­fer zum 3:2 erzie­len. Zudem nahm man sich die inzwi­schen schein­bar „obli­ga­to­ri­sche Aus­zeit“ wäh­rend des Spiels, sodass die Heim­mann­schaft zumin­dest vor­über­ge­hend bes­ser ins Spiel fand. Ab der 50. Minu­te etwa nahm das Hei­mat­er­der Spiel aber wie­der an Fahrt auf und Lea konn­te ihre tol­le Leis­tung in der 55. und 73. Minu­te mit ihren Tref­fern zum 5:2 End­stand krönen.

Fazit: Man muss auch die nicht so schö­nen Spie­le gewin­nen und das hat heu­te geklappt. Glück­wunsch an die Mann­schaft, die nie auf­ge­ge­ben hat und die unfai­re Spiel­wei­se der Heim­mann­schaft kon­se­quent fair spie­le­risch beant­wor­tet hat.