Die „Young Masters“ Serie 2018/19 für den jüngsten Nachwuchs ging wie in jedem Jahr mit einem großen Finale der besten sechs Spielerinnen und Spieler eines jeden Jahrganges in Gelsenkirchen zu Ende. Mit dabei aus dem Deutschen Talentstützpunkt des TSV Heimaterde Lea Strünkmann bei den U11-Mädchen und Ian Hosenfeld bei den U10-Jungen. Marie Fein, die in der U10 ebenfalls sicher qualifiziert war, verzichtete zugunsten eines Starts in Hamburg bei einer A-Rangliste auf ihre Teilnahme.
Von vornherein machte Lea Strünkmann deutlich, in diesem Finale will sie ganz vorne mit dabei sein. Im allerersten Spiel unterlag sie der hohen Favoritin Gloria Poluektov in zwei Sätzen. Davon ließ sich das TSV-Talent jedoch nicht unterkriegen und bezwang nach und nach alle anderen Gegenspielerinnen und sicherte sich den zweitgrößten Pokal.
Für Ian Hosenfeld, der erst seit einem halben Jahr Badminton spielt, war bereits der Einzug in dieses Finale ein großer Erfolg. Dass er am Ende mit Platz vier nur knapp das Treppchen verpasste, zeigt deutlich, dass er den Weg auf die Überholspur längst aufgenommen hat.
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Hier das Protokoll zur Abteilungssitzung Badminton vom 12.03.2019.
[pdf-embedder url=“https://www.tsv-heimaterde.de/wp-content/uploads/2019/05/Protokoll-Badminton-12.03.2019.pdf“ title=“Protokoll Badminton 12.03.2019″]Strahlend ganz oben auf dem Siegerpodest stand Lea Strünkmann (TSV Heimaterde) beim „Junior-Master 2019 BECA 2000“ im niederländischen Arnheim. Als einzige deutsche Spielerin stellte sich die Zehnjährige der Konkurrenz aus Holland und Belgien. Direkt im ersten Spiel kam es zum Aufeinandertreffen mit der topgesetzten Meare van Dalm, gegen die sich Lea in drei engen Sätzen behaupten konnte. Danach war der Weg frei und die Motivation hoch, so dass die Luisenschülerin alle drei nachfolgenden Spiele ebenfalls für sich entschied und den größten Pokal für den Turniersieg in Empfang nehmen durfte.
Freudentaumel und Siegesgeschrei brach am Sonntagnachmittag beim TSV Heimaterde in der innogy-Halle aus, als Tom Franke bei den Deutschen Schüler-Mannschaftsmeisterschaften den Matchball im allerletzten Spiel gegen den Bonner Philipp Irsen verwandelte. In diesem Moment hatte die Schülermannschaft des TSV Heimaterde die Bronzemedaille gewonnen und Geschichte geschrieben, die sich nahezu unglaublich liest.
Schon die Qualifikation zu den vorhergehenden Westdeutschen Mannschaftsmeisterschaften gelang einer Schülermannschaft des Bundes-Talentstützpunktes erstmalig in seiner Vereinsgeschichte. Dass das Team dort im ersten Versuch direkt dritter wurde und einen Platz auf dem Treppchen ergatterte, feierten Spieler, Eltern, Trainer ausgiebig. Da sich jedoch nur die ersten beiden Teams einer Westdeutschen Meisterschaft für die Deutschen Meisterschaften qualifizieren, waren die Verantwortlichen mehr als überrascht, als einen Tag vor den nationalen Meisterschaften die Information vom Verband kam, dass der TSV Heimaterde als Nachrücker ins DM-Feld gerutscht sei. Was dann passierte, war schlicht Beweis, dass sich dieses Projekt wirklich auf der Überholspur befindet und der Titel keine leere Hülle ist. Innerhalb von wenigen Stunden stand das komplette Team, das die Bronzemedaille bei den Westdeutschen geholt hatte, zur Verfügung – nicht einfach so, Tom Franke verzichtete spontan samt seiner Familie auf eine Berlinreise, Philipp Volovnik sagte seinen Start beim internationalen Turnier in Arnheim ab und nach und nach räumten alle Spielerinnen und Spieler beide Tage des Wochenendes frei und zeigten am Freitag der Schule eine lange Nase. Nur Malte Arnold war leider verletzungsbedingt zum Zuschauen verdammt. Für ihn sprang spontan Elias Tückmantel ein. Bälle und Coaches ließen sich noch schnell organisieren, ein neuer Satz Trikots leider nicht mehr, doch das sollte der Sache keinen Abbruch tun.
Unter der mitreißenden und elektrisierenden Leitung von Frank Hübsch als Teammanager und Dara Prameshwarie als Coach zog das völlig unvorbereitete, aber top eingeschworene Team in den Kampf, unterstützt von vielen, vielen Eltern, Omas und Opas, Bekannten und Freunden, Trainingspartnern und Seniorenspielern, die über drei Tage die Tribüne füllten und dieses Team mit allem, was zur Verfügung stand, anfeuerten.
Der Start gelang in der Vierergruppe mit einem 7:1 gegen den TV Hofheim furios und es blieb eine Erfolgsspur. Auch der ESV München wurde mit einem 7:1 vom Feld gefegt. Damit war das Halbfinale bereits vor dem Spiel gegen den Topfavoriten aus Hamburg gesichert und die im Grunde eingeplante Niederlage gegen den Horner TV wurde locker weggesteckt. Schon jetzt gab es bei allen Beteiligten kein Halten mehr. Abteilungsleiter Christian Schröder war schlicht sprachlos und schrieb per Kurznachricht: „Ich kann gar nicht in Worte fassen, was ihr da geschafft habt! Ihr seid jetzt schon der absolute Wahnsinn.“
Im Halbfinale unterlag der TSV nach harter Gegenwehr dem knapp überlegenen Team des TV Refrath mit 3:5. Niemand ließ sich von dieser Niederlage unterkriegen, der Teamgeist und der absolute Siegeswille wurden voll in das entscheidende Spiel um Platz drei mitgenommen. Mit dem BC Beuel wartete hier eine extrem starke Mannschaft und der amtierende Westdeutsche Meister, dem der TSV vor wenigen Wochen noch recht klar unterlegen war. Doch heute war der Tag der Tage. Mit einer intelligenten Mannschaftsaufstellung war ein 4:4 möglich und jeder Satz, jeder Punkt konnte spielentscheidend werden. Mit einem weiteren Feuerwerk auf allen Feldern und auch auf der Tribüne holten das zweite Jungendoppel mit Tom Franke und Nick Weinfurtner, das Mädchendoppel mit Cara Siebrecht und Selin Hübsch, das Mädcheneinzel mit Selin Hübsch und das dritte Jungeneinzel mit Tom Franke die vier notwendigen Punkte, und alle anderen steuerten die entscheidenden Sätze und Punkte zum Sieg und dem Gewinn der Bronzemedaille bei.
„Was hier passiert ist, ist schlicht Wahnsinn. Es zeigt erneut, dass wir auf dem absolut richtigen Weg sind, auch wenn wir manchmal den ein oder anderen Rückschlag wegstecken müssen. Das ist normal und das stehen wir, wie wir nun bewiesen haben, durch. Ich bin sehr stolz, dass wir hier mit einem solch tollen Team, das sich aus National- und Stützpunktspielern, aber eben auch ganz normalen Vereinsspielern zusammensetzt, ein solches Ergebnis erzielen können.“, fasst Projektleiter Benjamin Kölsch das Wochenende zusammen.
Und als nach Freudentänzen und Gesang bei der Siegerehrung die Nationalhymne erklang, musste sich doch der ein oder andere auf der Tribüne heimlich ein Tränchen aus dem Augenwinkel wischen.
Mit dabei waren Selin Hübsch, Cara Siebrecht, Jule Alberts, Philipp Volovnik, Robin Kastenholz, Tom Franke, Nick Weinfurtner und Elias Tückmantel.
Buntes Kinesiotape, weißes Tape, Cross-Tape – all das wird wieder meterweise verklebt werden bei den beiden nächsten Taping-Workshops, die der TSV Heimaterde zusammen mit seiner Physiotherapeutin Silke Timmermann anbieten wird. Am 15. Mai und am 6. Juni treffen sich die Teilnehmer im Mülheimer „Haus des Sports“ von 18 – 21 Uhr, um mit viel Spaß Fußgelenke, Kniegelenke, Muskeln und mögliche Wehwehchen fachgerecht versorgen zu lernen. Wer regelmäßig selbst Sport treibt, als Trainer arbeitet oder seine Kinder zu Turnieren begleitet, sollte ein Basiswissen zu den Themen „Taping“ und „Gute Nachsorge bei Sportverletzungen“ haben, ist die Meinung der TSV-Verantwortlichen. „Deswegen bieten wir im Rahmen unseres Präventionsprogramms regelmäßig diese dreistündigen Workshops mit Silke an und wir freuen uns, dass das Bewusstsein unserer Athleten, Trainer und Eltern dafür allmählich wächst und das Angebot immer mehr genutzt wird“, blickt Abteilungsleiter Christian Schröder zuversichtlich auf die kommenden beiden Veranstaltungen.
Eine tolle Fortbildung erhielten die angehenden Juniortrainer des TSV Heimaterde bei keinem geringeren als dem Chef-Bundestrainer Detlef Poste. In knapp vier sehr intensiven Stunden begeisterte Poste die Nachwuchstrainer und stellte ihnen einen kleinen Ausschnitt seines großen Wissens und seiner langjährigen Erfahrung zur Verfügung. In einem wahren Feuerwerk an Praxis mit Übungen, Möglichkeiten, Prinzipien, Aussagen und Erkenntnissen bereitete Poste die jungen Trainer auf ihre künftige Aufgabe vor und lebte eine seiner Kernaussagen: „Ihr als Trainer seid verantwortlich für die Stimmung, ihr müsst eure Begeisterung in die Halle tragen.“ Mit Feuereifer dabei waren Jule Alberts, Steffi Sander, Nikola Schmidt, Sara Jäger und Max Locker.
Selin Hübsch überragte in den Doppeldisziplinen beim international stark besetzten „7. Babolath Refrath-Cup“ in der Altersklasse U15 mit Gold und Silber. Nach der Absage der favorisierten belgischen Paarung im Mixed nutzte die Nachwuchsspielerin des TSV Heimaterde gemeinsam mit ihrem Solinger Partner Kevin Dang die Gunst der Stunde. Mit zwei sehr deutlichen Siegen in der Gruppe erreichte die NRW-Paarung die Runde der besten 16 und zeigte sich auch hier überlegen. Achtel-, Viertel- und Halbfinale waren an diesem Tag in jeweils zwei deutlichen Sätzen fast überraschend schnell erledigt. Im Finale warteten mit Pheline Krüger (Team Mitteldeutschland) und Simon Krax (1.BV Maintal) deutsche Kollegen. Doch beim 21:15/21:15 blieben auch sie ohne Chance.
Ähnlich gut lief es für Selin im Doppel mit ihrer Partnerin Anna Mejikowsky aus Bonn. Die amtierenden Deutschen U15-Meisterinnen sollten sich auch in Refrath als stärkste deutsche Paarung erweisen. Mit einem Freilos in der ersten Runde unter 37 Paarungen gestartet, boten auch hier die Gegnerinnen bis zum Halbfinale wenig Gegenwehr. Selbst die an zwei gesetzte Mitteldeutsche Paarung mit Pheline Krüger und Amelie Lehmann hatten beim 21:14/21:13 deutlich das Nachsehen und der zweite Finaleinzug für Selin war perfekt. Im Aufeinandertreffen Daria Kharlampovich und Galina Lisochkina wendete sich das Bild und die beiden Deutschen mussten den Turniersieg den beiden Tschechinnen überlassen.
Wie immer auch vorne mit dabei war Cara Siebrecht, die im Doppel mit Marie Sophie Stern im Viertelfinale der topgesetzten peruanischen Paarung Fernanda Munar/ Rafaela Munar unterlag und fünfte wurde. Ebenfalls Platz fünf sprang für das Talent des TSV Heimaterde im Einzel heraus. Hier hatte Cara gegen die spätere tschechische Siegerin Daria Kharlampovich das Nachsehen.
Im Einzel erreichte auch Philipp Volovnik (TSV Heimaterde) über eine erfolgreiche Gruppenphase die Runde der besten 32, schied dann aber gegen den Belgier Jen Nuyts in drei Sätzen aus.
Das beste Ergebnis aus Mülheimer Sicht erzielte bei dem parallel ausgetragenen Deutschen Ranglistenturnier der U13 Shreya Sarkar im Mädchendoppel zusammen mit Isabel Kleban. Sie erreichten das Viertelfinale und wurden fünfte.
Am 6. + 7. April gingen Marie Fein und Fiete Nierhoff (beide U 11), sowie Shreya Sarkar und Lea Meike Strünkmann (beide U 13) beim vierten A-Ranglistenturnier 2019 für die jungen Altersklassen in Waghäusel (Baden-Württemberg) an den Start.
Am Samstagmorgen schlugen die Mädchendoppel U13 auf, und leider bescherte das Los-Pech das direkte Aufeinandertreffen der Vereinskameradinnen Lea und Shreya mit jeweils ihren Doppelpartnerinnen, was mit einem Dreisatzsieg zu Gunsten der Paarung Shreya Sarkar mit Esmeralda Van Drunen (Arnheim) ausging. Für Lea endete die Doppeldisziplin nach einem weiteren verlorenen Spiel, wogegen sich das Doppel Shreya und Esmeralda erst im Halbfinale gegen die an 3 gesetzte Paarung geschlagen geben musste und für die hervorragende Turnierleistung mit der Bronzemedaille belohnt wurde.
Am Mittag starteten die Mädcheneinzel U13 und auch hier hatte leider Lea Strünkmann erneut Pech in der Auslosung und musste ihr erstes Spiel gegen die an 2 gesetzte Leonie Wronna (Nienbrug) antreten und den Punkt an die Gegnerin abgeben. Ein weiteres verlorenes Spiel bedeutete das Turnierende im Mädcheneinzel. Shreya Sarkar gelang hingegen der Durchmarsch bis ins Viertelfinale, was sie dann in einem spannenden Drei-Satz-Match für sich entscheiden konnte. Das Halbfinale ging dann leider in einem knappen und hart umkämpften Drei-Satz-Spiel zugunsten von Isabeau Sinner (Beuel) aus, so dass Shreya somit die zweite Bronzemedaille mit nach Hause nehmen konnte.
Beim Mädcheneinzel U11startete Marie Fein souverän und mit großem Kampfgeist durch bis ins Halbfinale, wo sie von der an 1 gesetzten Laira Röhl (Berlin) gestoppt wurde und am Turnierende verdient die Bronzemedaille in Empfang nahm.
In der Doppeldisziplin Mädchen U11 startete Marie mit ihrer Spielpartnerin Eva Heiden (Rheinbach) mit einem Freilos und gelangte so direkt ins Halbfinale. Nach dem verlorenen Halbfinalspiel gegen die an 2 gesetzte Paarung Sarah Nickel (Nürnberg) und Juna Bartsch (Lüdinghausen) bedeutete das die zweite Bronzemedaille für Marie an diesem Tag.
Im Mixed U13 kämpften sich Lea Strünkmann und Fynn Ohliger (Solingen) Runde für Runde vor und erspielten am Ende Platz 9. Marie Fein mit Fynn Alsmann (Frankfurt) konnten in der eine Altersgruppe höheren Spielklasse eine große Portion Erfahrung sammeln und landeten auf Platz 17.
Fiete Nierhoff schlug im Jungen Einzel, sowie im Jungen Doppel jeweils in der Altersklasse U 11 auf, kam aber leider trotz eines 3-Satz-Spiels nicht über die Gruppenphasen hinaus.
Die Freude im Deutschen Talentstützpunkt des TSV Heimaterde überschlug sich am Wochenende bei den Westdeutschen Mannschaftsmeisterschaften der Schüler in Bonn, als das Team des TSV Heimaterde die Bronzemedaille gewann.
Erstmalig seit Projektbeginn im Jahr 2009 gelang es einer U15-Mannschaft sich überhaupt für die Westdeutschen Meisterschaften zu qualifizieren. „Mit dem Halbfinale hatten wir dann auch durchaus gerechnet, dass es direkt beim ersten Mal Bronze wird, ist einfach großartig! Ich freue mich riesig für das Team, das über das ganze Wochenende mit starkem Willen um jeden Punkt gefightet hat.“, kommentiert Abteilungsleiter Christian Schröder strahlend.
Nach deutlichen Siegen gegen die DJK Solingen (7:1), die nachträglich disqualifiziert wurde, und TV Werther 04 (8:0) ging es im abschließenden Gruppenspiel um den Sieg in dieser Gruppe gegen den TV Refrath. Hier hatte der Nachwuchs des erfolgreichen Bundeligisten die Nase beim 5:1 vorn und der TSV traf im Halbfinale auf den späteren Sieger BC Beuel. Auch hier musste das Heimaterde-Team eine 1:5 Niederlage einstecken. Doch die Mannschaft, die über das gesamte Turnier von Carsten Alberts und Thang Truong umfassend betreut und motiviert wurde, bewahrte Moral und Kampfgeist und zeigte im entscheidenden Spiel um Bronze noch einmal eisernen Willen gegen den unmittelbaren Nachbarn vom 1.BV Mülheim. Die beiden Mülheimer TOP-Teams trennten sich am Ende 4:4, doch mit dem besseren Satzverhältnis durfte der TSV Heimaterde sich bei der Siegerehrung mit Bronze schmücken lassen.
Im Vorfeld lief nicht alles so glatt. Für den Bundestalentstützpunkt Heimaterde schlugen bei dieser Westmeisterschaft die Mädchen Cara Siebrecht und Jule Alberts auf, die durch den krankheitsbedingten Ausfall von Selin Hübsch, alle Damenspiele bestreiten mussten und nicht einmal pausieren konnten. Bei den Jungen traten Philipp Volovnik, Robin Kastenholz, Tom Franke, Nick Weinfurtner und Malte Arnold an. „Hinter Philipps Einsatz stand bis kurz vor der Meisterschaft ein dickes Fragezeichen. Wir haben alle gezittert. Ihm wurde kurz zuvor noch ein Weisheitszahn gezogen und er hatte starke Schmerzen. Malte biss sich mit wieder aufgebrochener Verletzung durch. Doch heute passte alles, die Jungen und Mädchen haben einfach alles gegeben.“, freut sich Trainer Thang Truong.
„In den Individualdisziplinen stellen wir ja seit einigen Jahren immer eine große Anzahl von Spielern bei den Westdeutschen und sind mit vielen Medaillen vorne mit dabei. Eine ganze Mannschaft von guten Spielern nach vorne zu bringen, ist weit schwieriger und ich bin sehr stolz, dass wir im Gegensatz zu den vor uns platzierten Teams auch noch viele gute Spieler in unseren Reihen haben, die nicht am Mülheimer Stützpunkt trainieren und allein auf unserem Hallenboden dieses Niveau erreicht haben. Schade, dass ausgerechnet gegen den 1. BV Mülheim die Entscheidung um Bronze fallen musste, die Medaille hätten sicherlich beide verdient.“, fasst Projektleiter Benjamin Kölsch das erfolgreiche Wochenende zusammen.



Top-Ergebnisse erzielten die Spielerinnen und Spieler des Deutschen Talentstützpunktes TSV Heimaterde beim „PSV-Pokal“ in Gelsenkirchen, dem ersten Turnier der diesjährigen Victor-Challenge. Tom Franke gewann in überzeugender Manier die U15-Konkurrenz. Zunächst sicherte er sich mit klaren Ergebnissen den Gruppensieg und auch in der Direktausscheidung gab er auf dem Weg zum Turniersieg keinen Satz ab.
Noch deutlicher wusste Johanna Wendt zu überzeugen. Bei den U13-Mädchen fegte sie in vier Spielen die Gegnerinnen überlegen vom Feld. Lediglich Jule Gemünd aus Gladbeck, die am Ende zweite wurde, leistete Johanna zumindest im ersten Satz ein bisschen Gegenwehr. Mehr als verdient nahm das TSV-Talent bei der Siegerehrung den höchsten Podestplatz ein.
Ebenfalls von ganz oben grüßte das U17-Mixed mit Nick Weinfurtner und Nikola Schmidt. Überlegen gewann das TSV-Gespann zunächst seine Gruppe und auch das Halbfinale war noch eine klare Angelegenheit. Im Finale wurde es jedoch richig spannend, bevor die Mülheimer den dritten Satz mit 21:19 für sich entscheiden konnten.
Im Doppel verpasste Nick zusammen mit Max Locker knapp das Podest; die beiden wurden vierte.

