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Das neue Trainingsequipment ist da. Es kann losgehen!!

An diesem Wochenende geht es wieder um Punkte im Kampf um die Meisterschaft. Vorerst jedoch nur für die Seniorenteams; der Nachwuchs des TSV Heimaterde schlägt erst ab dem kommenden Montag auf.

Die 1. Mannschaft empfängt am Samstag, dem 26.08 um 18 Uhr in der Landesliga Nord 1 zuhause den TB Rauxel 1. Dort in der Sporthalle an der Kleiststraße trifft dann parallel auch 4. Team im Stadtduell auf den TSV Viktoria Mülheim.

Ebenfalls in der Landesliga Nord 1, allerdings in einer anderen Staffel, spielt die Zweitvertretung des TSV. Hier kommt es am Sonntag um 15 Uhr zur Begegnung mit der SG Duisburg-Süd 1. Ausgetragen wird die Partie in der TH Speldorf an der Saarner Straße, wo bereits zuvor um 11 Uhr die 3. Mannschaft ihr Heimspiel in der Bezirksliga Nord 1 gegen die SV Hamminkeln 1 austragen wird.

Zu den Aussichten und Ambitionen der vier Senioren-Mannschaften und des Nachwuchses äußerte sich Abteilungsleiter Benjamin Kölsch in einem kurzen Statement:

  • 1. Mannschaft: Der Aufstieg ist zwar kein Muss, aber den Ehrgeiz hat das Team auf alle Fälle. Die stärksten Konkurrenten dürften sicherlich SC Union Lüdinghausen 3 und TV Datteln 2 sein.

  • 2. Mannschaft: Das eingeschworene Team hat sich den Klassenerhalt zum Ziel gesetzt.

  • 3. Mannschaft: Verstärkt mit Alexander Walz, der aus der Ersten kommt, will die Truppe dieses Jahr unbedingt in das Meisterschaftsrennen eingreifen.

  • 4. Mannschaft: Erfahrene Spieler/innen ergänzt mit jungen Leuten bauen darauf, oben mitspielen zu können.

  • Jugend: Die eigentliche J1 ist vom Ligabetrieb freigestellt und somit automatisch für die Bezirks-Mannschaftsmeisterschaften (BMM) qualifiziert. Diese Jugendlichen spielen daher alle bei den Senioren.

  • Jugend 1: Das junge Team soll in erster Linie Erfahrungen in der Bezirksliga sammeln.

  • Schüler 1: Hat das Potential, in der Verbandsliga, der höchsten Spielklasse bei den Schülern, bei der Qualifikation zu den BMM ein gewichtiges Wort mitzusprechen.

  • Mini 1: Nach zwei Jahren voller Erfahrungen wollen die Jüngsten jetzt in die Erfolgsspur abbiegen.

Zum Saisonauftakt wird es bei allen Heimspielen Pizza und Kaltgetränke geben, wie das Eventteam des TSV bekannt gibt. Die gesamte Badminton-Abteilung hofft auf einen regen Zuschauerzuspruch und wünscht allen einen gesunden und guten Start in die neue Spielzeit.

Bei den Offenen Jugendstadtmeisterschaften in Heiligenhaus, einem Privatturnier, das jedoch gleichzeitig auch in die D-Ranglistenwertung einfließt, konnte sich der Nachwuchs des TSV Heimaterde erneut gut präsentieren.

Joscha Freistühler gelang im Einzel der Altersklasse U11 ein überzeugender Finalsieg mit 21-10 und 21-11 über Jinhong Gao vom BSC Büderich.

Platz 2 sicherte sich im Jungeneinzel U13 Alexander Hinterlandt (19-21, 21-14, 12-21 Niederlage gegen Julian Olthoff vom 1. BV Mülheim).

Dritte wurden jeweils Noe Rößler (JE U15) und Lara Nienhaus (ME U11); Vierte Selma Detert (ME U15) und Laksan Gnanaranjan (HE U19)

Ein Reisebericht von Andreas Knop

Ein aufregendes Wochenende voller sportlicher Höchstleistungen und bewegender Momente liegt hinter mir: Bei den 42. Deutschen Meisterschaften des Transdia-Sportvereins für Transplantierte und Dialysepatienten in Cottbus durfte ich als Mitglied des TSV Heimaterde an den Wettkämpfen teilnehmen. Mit großer Freude und einem gewissen Stolz kann ich verkünden, dass ich in meiner Altersklasse sowohl eine Gold- als auch eine Silbermedaille gewonnen habe.

Siegerehrung nach dem Mini-Marathon

Etwa 100 Sportlerinnen und Sportler nahmen an diesem viertägigen Event teil, das vom Verein Transdia-Sport Deutschland e.V. organisiert wurde. Es gab eine Vielzahl von Wettbewerben, darunter Leichtathletik, Schwimmen, Radfahren, Kegeln, Tischtennis, Badminton, Tennis, Pétanque, Dart und Golf. Doch neben den sportlichen Wettkämpfen stand vor allem der Austausch und das Miteinander mit den anderen Teilnehmern im Fokus. Denn wir alle tragen entweder ein Spenderorgan in uns oder sind Dialysepatienten.

Beim 3.000 m Gehen der Herren

Ich habe das Glück, fit genug für diese sportliche Herausforderung zu sein, dank meiner Frau Sandra, die mir 2019 eine Niere gespendet hat. Es war ein einzigartiges Geschenk, auf das ich gut aufpasse und für das ich unendlich dankbar bin. Seit 2021 spielen wir gemeinsam Tischtennis im TSV Heimaterde und haben dadurch noch mehr Gemeinsamkeiten entdeckt.

Obwohl ich regelmäßig Tischtennis trainiere, reichte es bei den Meisterschaften leider nur für den vierten Platz im Doppel. Doch das minderte keineswegs meine Begeisterung und meinen Stolz auf die errungenen Medaillen. Besonders freute ich mich über den ersten Platz im 3-km-Gehen. Das war meine erste Teilnahme in dieser Disziplin unter Wettkampfbedingungen und mit einem Lächeln erreichte ich das Ziel als Dritter im Gesamtklassement des Walkens. Zusätzlich sicherte ich mir die Silbermedaille beim 5-km-Mini-Marathon. Eine tolle Erfahrung war auch das Pétanque-Turnier, obwohl es für mich eine neue Sportart war.

Pétanque ist die Wettkampfvariante beim Boule

Die nächsten Deutschen Meisterschaften finden 2024 in Duisburg statt, quasi ein Heimspiel für mich. Schon jetzt freue ich mich auf die Herausforderungen und die Begegnungen mit anderen Teilnehmern. Doch meine Träume reichen noch weiter. Ich habe mir vorgenommen, an den World Transplant Games 2025 teilzunehmen, die zum ersten Mal in Deutschland stattfinden werden. In Dresden werden 2.500 Sportlerinnen und Sportler aus der ganzen Welt erwartet, und ich möchte Teil dieser beeindruckenden Veranstaltung sein.

Die Deutschen Meisterschaften waren nicht nur ein sportlicher Wettkampf, sondern auch eine Reise der Selbstreflexion, der Gemeinschaft und des Dankes. Ich bin zutiefst beeindruckt von der Solidarität und dem Mut aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Unsere Erfolge zeigen, dass Sport ein wichtiger Faktor für die Gesundheit von Transplantierten und Dialysepatienten ist und die Lebensqualität verbessert. Ich bin dankbar, ein Teil dieser inspirierenden Gemeinschaft zu sein und freue mich auf die kommenden sportlichen Herausforderungen.

Abschlussfoto im Leichtathletikstadion in Cottbus

Am Ende der Meisterschaft bildeten alle Teilnehmer einen Kreis auf dem Rasen und reichten sich die Hände, um Verbundenheit und Dankbarkeit gegenüber den Spendern und ihren Familien auszudrücken. Dieser Circle of Life symbolisiert die Wertschätzung für die Menschen, die sich zu Lebzeiten bereit erklärt haben, ihre Organe zu spenden und anderen Menschen ein Weiterleben zu ermöglichen. Es ist eine Erinnerung daran, wie kostbar das Geschenk des Lebens ist.

Jeden Tag sterben in Deutschland drei Menschen, weil für sie kein Spenderorgan gefunden werden konnte. Eine einzelne Entscheidung kann Leben retten und anderen Menschen eine neue Chance schenken. Hier kannst du dir einen Organspendeausweis als Plastikkarte bestellen.

Fotos: Eberhard Schollmeier/Andreas Knop