WAZ: 90 Jah­re alt, aber jung und quietschfidel

Auf eine lan­ge Ver­eins­ge­schich­te blickt der TSV Hei­mat­er­de zurück. Anläss­lich des 90-jäh­ri­gen Bestehens gibt es einen guten Grund, vie­le Geschich­ten aus der Ver­gan­gen­heit zu erzäh­len und an die Jugend weiterzugeben.

Am ver­gan­ge­nen Sams­tag begann die Jubi­lä­ums-Ver­an­stal­tungs­rei­he des Jah­res 2015 in der Markt­hal­le des Gym­na­si­ums Hei­ßen. Einen guten Ein­blick bekommt der Inter­es­sier­te beim Blät­tern in der mit gro­ßem Auf­wand her­ge­stell­ten Fest­zeit­schrift. Das viel­köp­fi­ge Orga­ni­sa­ti­ons­team für die Fei­er­lich­kei­ten hat nicht nur bei die­sem Pro­jekt gan­ze Arbeit geleistet.

TSV-Vor­sit­zen­der Burk­hard Cremer berich­te­te beim Fest­emp­fang im Gym­na­si­um, dass der Ver­ein über 800 Mit­glie­der habe — gut die Hälf­te davon sei­en Kin­der und Jugend­li­che. Der Ver­ein ist 90 Jah­re alt, aber modern und quietschfidel!

Gruß­wor­te und Glück­wün­sche gab es von Ober­bür­ger­meis­te­rin Dag­mar Müh­len­feld, die pas­send zu den Ver­eins­far­ben des TSV Hei­mat­er­de in einem schwarz-wei­ßen Kleid erschie­nen war, von Prof. Dr. Wer­ner Gie­sen, Vor­sit­zen­der des Mül­hei­mer Sport­bun­des, und Egon Janz, Vor­sit­zen­der der Sied­ler­ver­ei­ni­gung Hei­mat­er­de. „Alle in der Stadt sind stolz auf den Ver­ein, der tra­di­ti­ons­reich und zugleich jung und modern ist“, sag­te die OB. Und Janz been­de­te sei­ne Rede mit den Wor­ten: „Lie­be TSV-Fuß­bal­ler, fahrt bald ein­mal wie­der ein paar Drei­er in Fol­ge ein…“

Nach dem Emp­fang mit Sekt und Saft, Kaf­fee und Bröt­chen sowie den Ehrun­gen für treue Mit­glie­der ging es in die neben dem Gym­na­si­um lie­gen­de Sport­hal­le an der Kleist­stra­ße. Dort gewähr­te der TSV den Besu­chern einen klei­nen Blick in sei­ne sport­li­chen Ange­bo­te. Reich­hal­ti­ge Infor­ma­tio­nen hier­zu und zum Jubi­lä­ums­pro­gramm 2015 gibt es unter www.tsv-heimaterde.de.

Quel­le: WAZ.de — Autor: Mar­cus Lem­ke; Arti­kel online auf:
www.derwesten.de/sport/lokalsport