Kategorie:Presse

Geschäfts­füh­ren­der Vor­stand wie­der komplett

Am Frei­tag­abend, 31.03.2017, stand bei der Jah­res­haupt­ver­samm­lung des Gesamt­ver­eins u. a. die Wahl des geschäfts­füh­ren­den Vor­stands an. Vor den Wah­len gab es zunächst den Bericht des Vor­sit­zen­den mit erwäh­nens­wer­ten Ereig­nis­sen und Ver­an­stal­tun­gen zum abge­lau­fe­nen Jahr, u. a. natür­lich dem Bau des neu­en gro­ßen Kunst­ra­sen­plat­zes, der erfolg­rei­chen Suche nach einem neu­en Päch­ter für das Club­heim und zur Mit­glie­der­ent­wick­lung, die aus­ge­spro­chen posi­tiv ver­läuft. So erhöh­te sich die Mit­glie­der­zahl des Gesamt­ver­eins um 112 Per­so­nen auf aktu­ell 979 Mit­glie­der. Dabei gestal­tet sich die Auf­tei­lung auf die ein­zel­nen Abtei­lun­gen wie folgt: Bad­min­ton 267 Mit­glie­der, Fuß­ball-Junio­ren 361 Mit­glie­der, Fuß­ball-Senio­ren 194 Mit­glie­der, Tisch­ten­nis 30 Mit­glie­der und Tur­nen 127 Mitglieder.

Nach den Berich­ten aus den Abtei­lun­gen, dem Kas­sen­be­richt und der Ent­las­tung des Vor­stan­des für das abge­lau­fe­ne Jahr erfolg­te die Wahl des geschäfts­füh­ren­den Vor­stan­des, der sich nun wie folgt zusammensetzt:

1. Vor­sit­zen­der:     Burk­hard Cremer
2. Vor­sit­zen­der:     Joa­chim Thies
Schatz­meis­ter:       Alex­an­der Walz
Geschäfts­füh­rer:    Rolf Ball

Der geschäfts­füh­ren­de Vor­stand wird wei­ter­hin von Anna Reg­ner als Bei­sit­ze­rin unterstützt.

Nach­dem der im Vor­feld bekannt­ge­mach­te Antrag auf Sat­zungs­än­de­rung geneh­migt und beschlos­sen wur­de, hat­ten der 1. und 2. Vor­sit­zen­de noch die Ehre, zwei ver­dien­te Mit­glie­der der TSV-Fami­lie für 25 Jah­re Mit­glied­schaft aus­zu­zeich­nen, näm­lich Mar­kus Rade­ma­cher und Flo­ri­an Höh­ne. Gra­tu­la­ti­on und dan­ke für eure Treue.



Das Hei­mat­er­der Mäd­chen für alles

Arti­kel aus der WAZ vom 21.03.2017 (Serie: die gute See­le) von Marei­ke Lickfeld

Achim Zahn ist schon auf der Hei­mat­er­de groß gewor­den. Mit sei­nen Eltern hat er am Fin­ken­kamp nahe der Platz­an­la­ge gewohnt. Da war es klar, dass er auch dort das Fuß­ball­spie­len lernt. Das ist jetzt schon über 40 Jah­re her. Seit sei­nem zwölf­ten Lebens­jahr ist „Zah­ni“ im Ver­ein TSV Heimaterde.

Damals kam der Kas­sie­rer noch an die Haus­tü­re, um die Mit­glieds­bei­trä­ge ein­zu­trei­ben. Da sah hier alles noch etwas anders aus“, erzählt der 53-Jäh­ri­ge. Was aber geblie­ben ist, sei das Zusam­men­ge­hö­rig­keits­ge­fühl, das er an sei­nem Club sehr schätzt. „Wir sind irgend­wie schon eine ein­ge­schwo­re­ne Gemein­schaft hier“, sagt er schmunzelnd.

Sein offi­zi­el­les Amt im Ver­ein ist das des Fuß­ball-Obmanns. „Inof­fi­zi­ell könn­te man aber sagen, ich bin hier das Mäd­chen für alles“, lacht er. Das heißt, er küm­mert sich um die Aus­rüs­tung der Mann­schaf­ten, orga­ni­siert Tur­nie­re und Fest­lich­kei­ten aller Art und nimmt auch mal klei­ne Repa­ra­tu­ren an der Platz­an­la­ge vor.

Abtei­lungs­lei­ter ja, Club­wirt nein

Wie in jedem Ver­ein gebe es natür­lich auch hier und da Unstim­mig­kei­ten. Dann springt er als Schlich­ter in die Bre­sche und ver­sucht die Wogen zu glät­ten. „Er ist eigent­lich immer bemüht, jedem mit Rat und Tat zur Sei­te zu ste­hen“, so ein Ver­eins­mit­glied über „Zah­ni“.

Bei­spiels­wei­se als zu Beginn der lau­fen­den Sai­son der amtie­ren­de Abtei­lungs­lei­ter zurück­trat, hat Zahn nicht lan­ge gezö­gert und den Pos­ten kom­mis­sa­risch über­nom­men. „Jetzt habe ich im Ver­ein eigent­lich schon alles gemacht“, er über­legt kurz und grinst, „außer viel­leicht Clubwirt“.

Beson­ders die Junio­ren lie­gen Zahn am Herzen

Begon­nen hat er als Spie­ler, mit 22 Jah­ren über­nahm er die ers­te Jugend­mann­schaft, um dann spä­ter als Trai­ner in den Senio­ren­be­reich zu wech­seln. Sei­ne Funk­tio­närs-Lauf­bahn star­te­te er als sport­li­cher Lei­ter, seit zwei Jah­ren beklei­det er die Posi­ti­on des Fußballobmanns.

In die­ser Funk­ti­on ist er ein wich­ti­ges Bin­de­glied zwi­schen Senio­ren- und Jugend­be­reich. Denn Zahn ist beson­ders dar­an gele­gen, dass sich die Jugend­li­chen im Ver­ein wohl füh­len und spä­ter in den Senio­ren­be­reich hin­ein­wach­sen. „Eine gute Jugend­ar­beit ist uner­läss­lich für uns. Wir sind nicht unbe­dingt auf Rosen gebet­tet und kön­nen neue Spie­ler nicht mit Geld zu uns locken“.

Nicht ohne Stolz weist er dar­auf hin, dass im kom­men­den Jahr etwa 15 Spie­ler aus der eige­nen Jugend die Her­ren­mann­schaf­ten ver­stär­ken. So wer­den die Schwarz-Wei­ßen 2017/18 eine vier­te Mann­schaft ins Ren­nen schi­cken. „Das ist schon ein schö­nes Gefühl, wenn Spie­ler, die man schon seit den Bam­bi­nis kennt, plötz­lich mit den Gro­ßen auf dem Platz stehen.“

Drei bis fünf Tage pro Woche am Platz

Auf dem Platz steht er selbst übri­gens auch noch, als Tor­wart der Ü40-Mann­schaft, die er selbst ins Leben geru­fen hat. „Er ist sich aber auch nicht zu scha­de in ande­ren Mann­schaf­ten aus­zu­hel­fen, wenn Not am Mann ist“, erzählt ein Mann­schafts­kol­le­ge. Kürz­lich stell­te er sich kur­zer­hand als Ersatz­tor­hü­ter für die ers­te Mann­schaft, die aktu­ell in der Kreis­li­ga A spielt, zur Verfügung.

Drei bis fünf Mal in der Woche trifft man Zah­ni am Platz. „Das ist schon viel Frei­zeit, die man opfert. Aber das macht man ja gern.“ Es sei auch nicht immer ein­fach gewe­sen, dies in den Arbeits- und Fami­li­en­all­tag zu inte­grie­ren, so Zahn, der im Kun­den­dienst für Tank­stel­len­tech­nik tätig ist.

Die gan­ze Fami­lie Zahn ist schwarz-weiß

Aber ent­we­der man ist eben ein Ver­eins­mensch oder nicht. Eben die­se Eigen­schaft hat er auch sei­nen bei­den Kin­dern mit­ge­ge­ben. „Mei­ne Toch­ter habe ich schon als Kind immer mit­ge­nom­men, da war sie sowas wie unser Mann­schafts­mas­kott­chen“, so das TSV-Urgestein.

Das Töch­ter­chen ist mitt­ler­wei­le ver­lobt und wen wundert’s, der Zukünf­ti­ge ist auch bei den Schwarz-Wei­ßen aktiv. Sein Sohn wird in die­sem Jahr voll­jäh­rig, enga­giert sich eben­falls im Club. „Der tritt bestimmt mal in mei­ne Fußstapfen.“

Der TSV soll wie eine gro­ße Fami­lie sein

Wenn der zwei­fa­che Fami­li­en­va­ter gera­de nicht beim Fuß­ball ist, ver­bringt er sei­ne Zeit mit sei­ner Frau beim Fahr­rad und Motor­rad fah­ren. Zudem ist er in zwei Kegel-Clubs aktiv. Die Kegel­clubs haben sich aus ehe­ma­li­gen TSV-Spie­lern gegründet.

Dass Ehe­ma­li­ge den Bezug zum Ver­ein nicht ver­lie­ren, dafür setzt sich der Obmann und Inte­rims­ab­tei­lungs­lei­ter eben­so ein. „Wir ver­su­chen aktu­ell ein Ehe­ma­li­gen-Tref­fen in den Oster­fe­ri­en zu orga­ni­sie­ren“, erzählt er. Dann soll wie­der die gan­ze TSV-Fami­lie zusammenkommen.

Nur ein­mal sei er sei­nem Ver­ein in all der Zeit untreu gewor­den. „Da war ich mal ein hal­bes Jahr beim RSV Mül­heim. Natür­lich waren da auch vie­le net­te Leu­te, aber das war halt nicht so wie Zuhau­se“, meint er rück­bli­ckend. Nicht so wie auf Hei­mat­er­de. Da ist der Name für Zah­ni Programm.

Quel­le: https://www.waz.de/sport/lokalsport/muelheim/das-heimaterder-maedchen-fuer-alles-id209998223.html
Foto: Her­bert Höltgen



Pres­se: Hauch­dün­ner Favoritensieg

Nie­der­rhein­li­gist SV Hei­ßen wird ers­ter Mül­hei­mer Stadt­meis­ter der Frau­en. Der Favo­rit ist aller­dings auf Schüt­zen­hil­fe angewiesen.

Es spricht für die Aus­ge­gli­chen­heit eines Tur­niers, wenn die ers­ten vier Teams in der End­ab­rech­nung nur drei Punk­te aus­ein­an­der­lie­gen. Am Ende der ers­ten Mül­hei­mer Hal­len­stadt­meis­ter­schaft der Frau­en jubel­te der Favo­rit aus Hei­ßen, es war jedoch eine denk­bar knap­pe Ange­le­gen­heit. Der Nie­der­rhein­li­gist muss­te sich beim TSV Hei­mat­er­de für wich­ti­ge Schüt­zen­hil­fe bedanken.

MSV 07 gibt den Titel aus der Hand

Denn im vor­letz­ten Spiel des Tages hat­te es eigent­lich der Mül­hei­mer SV 07 in der eige­nen Hand, sich den Pokal für die Stadt­meis­ter­schaft sowie den Wan­der­po­kal zu ver­die­nen. Vor­aus­set­zung dafür wäre ein Sieg gegen den TSV Hei­mat­er­de gewe­sen – doch die „07er“ schei­ter­ten an der jun­gen, jedoch unge­mein spiel­star­ken Mann­schaft des TSV und ver­lo­ren mit 0:1. Somit lan­de­te der Spiel­ver­ein mit einem Punkt weni­ger als der SV Hei­ßen auf Rang zwei und der Favo­rit hat­te sich durchgesetzt.

Auf dem Weg zum Titel­ge­winn lief nicht alles glatt für die Hei­ße­ner, die zwar mit einem 7:0 gegen Dümp­ten furi­os ins Tur­nier star­te­ten, in der Fol­ge jedoch so ihre Pro­ble­me hat­ten. Gegen Blau-Weiß Min­tard (0:0) und den Spiel­ver­ein 07 (2:2) kam der Nie­der-rhein­li­gist nicht über zwei Unent­schie­den hin­aus, gegen Hei­mat­er­de und Raadt – bei­de Spie­le ende­ten 2:0 – tat der SVH sich lan­ge schwer. Den Hei­ße­ne­rin­nen war die Erfah­rung aus der Nie­der­rhein­li­ga und die spie­le­ri­sche Klas­se durch­aus anzu­mer­ken, vor dem Tor fehl­ten jedoch die letz­te Kon­se­quenz und ein Hauch an Krea­ti­vi­tät. Nichts­des­to­trotz: In der End­ta­bel­le ste­hen die Hei­ße­ner als unge­schla­ge­ner Sie­ger mit 13:2‑Toren und elf Punk­ten da.

Junio­rin­nen sor­gen für fri­schen Wind

Vor allem die Mann­schaf­ten dahin­ter sorg­ten jedoch dafür, dass die über 200 Zuschau­er in der Sport­hal­le an der Bover­stra­ße einen packen­den Fuß­ball-Sams­tag gebo­ten beka­men. Denn das Tur­nier blieb bis zum vor­letz­ten Spiel kom­plett offen und bot dar­über hin­aus mehr fuß­bal­le­ri­sche Qua­li­tät, als so man­cher im Vor­feld erwar­tet haben dürf­te. Hin­ter dem SVH und dem MSV 07 über­zeug­te vor allem der Dritt­plat­zier­te aus Hei­mat­er­de, der mit zahl­rei­chen U17-Spie­le­rin­nen antrat und mit gutem Hal­len­fuß­ball ver­dient auf Platz drei landete.

Über­haupt waren es vie­le jun­ge Spie­le­rin­nen, die an der Bover­stra­ße um den Titel spiel­ten: Bei Blau-Weiß Min­tard ist der Groß­teil des Kaders im Som­mer aus der U17 auf­ge­rückt, der SV Raadt, aktu­ell ohne Damen-Mann­schaft, schick­te sei­ne U19 ins Ren­nen. Hin­ter die­sen bei­den Teams war es der Dümp­te­ner TV, der ein wenig abfiel und als ein­zi­ges Team punkt­los blieb. Die Dümp­te­ne­rin­nen lan­de­ten mit 3:16 Toren auf dem letz­ten Platz.

Wich­ti­ger als die sport­li­chen Plat­zie­run­gen war am Sams­tag jedoch die Tat­sa­che, dass das Tur­nier über­haupt statt­fand. Denn obwohl die Hal­len­stadt­meis­ter­schaft der Män­ner seit Jah­ren eine fes­te Insti­tu­ti­on in Mül­heim ist, war es die ers­te Auf­la­ge eines par­al­le­len Wett­kampfs der Frau­en. Die Prot­ago­nis­ten jedoch wirk­ten nach der Pre­mie­re durch­weg posi­tiv gestimmt – der Grund­stein für eine neue Mül­hei­mer Hal­len-Tra­di­ti­on, er wur­de an die­sem Janu­ar-Sams­tag gelegt.

Phil­ipp Bromma

Quel­le und Text: http://www.nrz.de/sport/lokalsport/muelheim/hauchduenner-favoritensieg-id209364675.html



Pres­se: TSV Hei­mat­er­de fei­ert Mei­len­stein in der Klubgeschichte

Mül­heims Fuß­bal­ler freu­en sich über eine wei­te­re mit Kunst­stoff-Rasen­platz aus­ge­stat­te­te Sport­an­la­ge. „Hier is’ Kult“ lau­tet das Mot­to beim 91-jäh­ri­gen Tra­di­ti­ons­ver­ein TSV Hei­mat­er­de, der nun ganz modern daher­kommt. Die Ein­wei­hung des reno­vier­ten Sta­di­ons am Fin­ken­kamp mit Gäs­ten aus Poli­tik, Wirt­schaft und Sport war ein Mei­len­stein in der Klubgeschichte.

Errich­tet wur­de das außer­ge­wöhn­li­che Natur­sta­di­on bereits im Jahr 1921. Ein Jahr spä­ter — am 2. April 1922 — fand an die­sem Ort ein Aus­schei­dungs­spiel zur west­deut­schen Meis­ter­schaft zwi­schen dem Duis­bur­ger SV und Schwarz-Weiß Essen vor 30 000 Zuschau­ern statt. Noch heu­te gilt die­se Zahl als Besu­cher­re­kord für ein Fuß­ball­spiel auf Mül­hei­mer Gebiet.

Die Sanie­rungs- und Moder­ni­sie­rungs­maß­nah­men began­nen am 27. Juni des ver­gan­ge­nen Jah­res. Bereits ein gutes hal­bes Jahr spä­ter ist die Anla­ge fer­tig­ge­stellt. Sie umfasst neben dem 90 x 60 Meter gro­ßen Kunst­ra­sen-Spiel­feld zwei Klein-Spiel­fel­der, neue Fang­zäu­ne, Sport­platz­be­gren­zun­gen und Pflas­ter­we­ge sowie eine neue Trai­nings­be­leuch­tung. Damit hat es die Stadt Mül­heim geschafft, den zwölf­ten Kunst­ra­sen­platz im Rah­men des Per­spek­tiv­kon­zep­tes Fuß­ball zu errich­ten. Die 13. und letz­te Sta­ti­on wird Rot-Weiß Mül­heim mit sei­ner Anla­ge am Wink­hau­ser Weg/Bruchstraße sein.



Neu­es Grün auf der Heimaterde



Tour­bus vom Lan­des­sport­bund am Finkenkamp

Am Sams­tag, 04.06.2016, mach­te der #beim­Sport­ge­lernt-Tour­bus des Lan­des­sport­bun­des NRW für zwei Stun­den Sta­ti­on in Mül­heim, und zwar unse­rem TSV am Fin­ken­kamp. Ziel der LSB-Kam­pa­gne ist es, das Bil­dungs­po­ten­zi­al des Sports auf­zu­zei­gen und dafür Bewusst­sein zu schaf­fen – in der Poli­tik, in der Gesell­schaft und inner­halb des Sports selbst.

Als wir gefragt wur­den, ob wir uns als Ver­ein an der Tour des Lan­des­sport­bund NRW betei­li­gen wol­len, haben wir spon­tan zuge­sagt“ erklärt Burk­hard Cremer, der 1. Vor­sit­zen­de des TSV. „Das The­ma ist auch aus unse­rer Sicht ein sehr wich­ti­ges und bedeut­sa­mes. Bil­dung ist in unse­rer Gesell­schaft und in der Poli­tik ein zen­tra­les The­ma. Indem der Sport auf sein enor­mes Bil­dungs­po­ten­zi­al auf­merk­sam macht, bringt er sich aktiv in die Bil­dungs­de­bat­te ein. Dadurch wird die Chan­ce genutzt, als star­ker Bil­dungs­ak­teur und ‑part­ner von der Poli­tik und in der Gesell­schaft auch ent­spre­chend – und dies ver­dien­ter­ma­ßen – wahr­ge­nom­men zu wer­den.“ so Cremer weiter.

Die Aktio­nen vor Ort sind so ange­legt, dass in den Ver­ei­nen Mul­ti­pli­ka­to­ren wie Vor­stän­de, Abtei­lungs­lei­tun­gen, Trai­ner, Betreu­er und Übungs­lei­ter in der ers­ten Stun­de mit Hil­fe von zwei Akti­vi­tä­ten einen locke­ren und spie­le­ri­schen Ein­stieg ins The­ma fin­den. Die­se zwei Aktio­nen machen Bil­dungs­leis­tun­gen des Sports ein­fach erleb­bar und ver­mit­teln Wis­sen zu den The­men: Sport und Bil­dung, Bil­dungs­po­ten­tia­le in Sport­ver­ei­nen, der Sport­ver­ein als Bildungsakteur.



Adé, rote Asche

Aktu­ell fin­den im Natur­sta­di­on am Fin­ken­kamp die letz­ten Spie­le auf Asche statt. Im Som­mer wird sich näm­lich die rote Asche in einen schö­nen neu­en grü­nen Kunst­ra­sen verwandeln…

So fand am ver­gan­ge­nen Sonn­tag für die 1. Mann­schaft des TSV Hei­mat­er­de das letz­te Heim­spiel auf der hei­mi­schen [Kult!]-Asche] statt. Dies wur­de zum Anlass genom­men, den his­to­ri­schen Tag mit eini­gen Aktio­nen abzurunden.

Vor dem Spiel wur­den die bei­den Ver­eins­ka­me­ra­den Gün­der Hof­mann und Kurt Schweit­zer, der krank­heits­be­dingt von sei­ner Ehe­frau ver­tre­ten wur­de, für jeweils mehr als 60 Jah­re Ver­eins­mit­glied­schaft geehrt. Dazu ging es noch ein­mal auf die rote Asche, auf der bei­de Jubi­la­re jahr­zehn­te­lang selbst gekickt hat­ten. Dem Anlass ent­spre­chend wur­den sie von der aktu­el­len 1. Mann­schaft inkl. Trai­ner- und Betreu­er­team flan­kiert. „Vie­len Dank für eure außer­ge­wöhn­li­che Ver­eins­treue, ihr habt ein gro­ßes Stück Ver­eins­ge­schich­te mit­ge­schrie­ben“ bedank­te sich Burk­hard Cremer, der 1. Vor­sit­zen­de des TSV Hei­mat­er­de, mit einem Blumengruß.

Wie vie­le ande­re grif­fen dann auch die Jubi­la­re zu, ein Stück Ver­eins­ge­schich­te mit nach Hau­se zu neh­men. Denn als wirk­lich kul­ti­ge Idee konn­te ori­gi­nal vom Platz abge­füll­te [Kult!]-Asche in einer schö­nen Erin­ne­rungs­fla­sche erwor­ben wer­den. Qua­si ein Muss für alle, die auf der Asche am Fin­ken­kamp groß gewor­den sind!



LSB-Tour­bus kommt am 04. Juni zum Finkenkamp

Lie­be TSV-Familie,

es gibt vom Lan­des­sport­bund NRW die aktu­el­le Kam­pa­gne „Das habe ich beim Sport gelernt“, die bereits in aller Mun­de ist und eine hohe Auf­merk­sam­keit erfährt. Ziel der LSB-Kam­pa­gne ist es, das Bil­dungs­po­ten­zi­al des Sports auf­zu­zei­gen und dafür Bewusst­sein zu schaf­fen – in der Poli­tik, in der Gesell­schaft und inner­halb des Sports selbst.

Auch der TSV Hei­mat­er­de möch­te die Kam­pa­gne wei­ter vor­an­brin­gen. Wir freu­en uns daher sehr, dass es uns gelun­gen ist, den Tour-Bus der Kam­pa­gne des Lan­des­sport­bun­des NRW „Das habe ich beim Sport gelernt“ am 04.06.2016 von 17:00 – 19:00 Uhr zu uns zum Fin­ken­kamp zu holen. Wäh­rend des zwei­stün­di­gen Bus-Stopps gibt es ver­schie­de­ne Mit­mach-Aktio­nen, bei denen das The­ma „Sport und Bil­dung“ in den Fokus gerückt wird. Außer­dem wer­den Kam­pa­gnen-Vide­os zum The­ma „Das habe ich beim Sport gelernt“ gedreht.

Der Kam­pa­gne ist gro­ße Wich­tig­keit bei­zu­mes­sen, da sie lang­fris­tig zur Siche­rung des Sports in NRW bei­trägt. Und Sport leis­tet viel­fa­che Bei­trä­ge zur Bil­dung. Er baut Eigen­schaf­ten wie Durch­hal­te­ver­mö­gen, Ver­ant­wort­lich­keit und Dis­zi­plin auf. Er ent­wi­ckelt sozia­le Fähig­kei­ten. Ermög­licht, sich Kom­pe­ten­zen über Füh­rung oder Orga­ni­sa­ti­on anzu­eig­nen. Die Lis­te ist lang. Das Erlern­te im Sport hilft dar­über hin­aus, Auf­ga­ben im Leben und im Beruf bes­ser zu bewäl­ti­gen. Der Vor­teil: Sport erreicht alle Alters­grup­pen und fin­det in jeder Alters­stu­fe statt.

Alle Infos zur LSB Kam­pa­gne „Das habe ich beim Sport gelernt“ gibt es auf der Kam­pa­gnen-Sei­te: www.beim-sport-gelernt.de. Dort ist der Ter­min für den Bus-Stopp beim TSV auch schon gelistet.



TSV mit Sport vor Ort

Die­se Sai­son star­te­te unse­re Fuß­ball­ab­tei­lung ein neu­es Pro­jekt und bie­tet in Zusam­men­ar­beit mit dem Mül­hei­mer Sport­bund (MSB) und der GGS Filch­ner­stra­ße “Sport vor Ort” an.

War­um eigent­lich „Sport vor Ort“?
Die Schu­le ist der zen­tra­le Ort des Pro­gramms, weil das Ange­bot in der dazu­ge­hö­ri­gen Sport­hal­le oder auf dem Schul­hof statt­fin­det und die teil­neh­men­den Kin­der sich dadurch gut aus­ken­nen. Außer­dem wird durch die Anbin­dung zur Schu­le gewähr­leis­tet, dass die Kin­der nicht allei­ne am Sport­an­ge­bot teil­neh­men, son­dern gemein­sam mit Freun­den Spaß haben. Das stärkt die Sport­grup­pen in ihrer Zusammensetzung.

Momen­tan sind es 15 fuß­ball­be­geis­ter­te Mäd­chen und Jun­gen, die ein­mal die Woche an der Grund­schu­le Filch­ner­stra­ße nicht nur zusam­men kicken, son­dern auch Schritt für Schritt an ein ball­ori­en­tier­tes Trai­ning her­an­ge­führt wer­den. Vor­ran­gig ist das Ange­bot für Kin­der gedacht, die noch kein Mit­glied im Sport­ver­ein sind. Sie haben dann die Mög­lich­keit, Sport im Rah­men des Pro­gramms ken­nen­zu­ler­nen. Und wer weiß… Viel­leicht schlum­mert dort so man­ches unent­deck­tes Talent?!

Eins ist klar: das TSV-Fuß­ball-Pro­jekt an der Filch­ner­stra­ße hat schon Kult-Sta­tus erreicht!

In Zukunft wol­len wir auch mit wei­te­ren Grundschulen/Kindergärten in Hei­mat­er­de & Hei­ßen im Rah­men die­ses Pro­jek­tes zusammenarbeiten.



Mehr als 60 Sport­be­geis­ter­te meis­tern Prüfung

Die Turn­ab­tei­lung des TSV Hei­mat­er­de rich­te­te in Koope­ra­ti­on mit dem Mül­hei­mer Sport­bund sowie der Leicht­ath­le­tik­ab­tei­lung des TSV Vik­to­ria und dem MTC Hei­mat­er­de auf der Sport­an­la­ge am Amund­sen­weg einen Akti­ons­tag Deut­sches Sport­ab­zei­chen aus

Trotz des zunächst nicht all­zu ein­la­den­den Wet­ters fan­den sich mehr als 60 Sport­be­geis­ter­te ein, um in den vier gefor­der­ten Dis­zi­plin­grup­pen Aus­dau­er, Kraft, Schnel­lig­keit und Koor­di­na­ti­on ihre Prü­fung abzu­le­gen. Dabei ist jeweils eine Dis­zi­plin aus den vier unter­schied­li­chen Grup­pen aus­zu­wäh­len. Beim Akti­ons­tag des TSV Hei­mat­er­de wur­den die Prü­fun­gen nicht nur im Bereich Leicht­ath­le­tik, son­dern auch im Bereich des Gerä­te­tur­nens angeboten.

Wäh­rend in der Hal­le in ers­ter Linie Leis­tun­gen beim Seil­sprin­gen, am Bar­ren, Sprung und an den Rin­gen erbracht wur­den, stand unter frei­em Him­mel der 50-m-Sprint sowie Läu­fe über 800 m und 3000 m, Medi­zin­ball­wurf und Kugel­sto­ßen sowie Weit­sprung und Schleu­der­ball im Fokus. Dabei sind die zu absol­vie­ren­den Prü­fun­gen abhän­gig vom Geschlecht und vom Alter der Akti­ven. Die jüngs­ten Teil­neh­mer waren sechs Jah­re alt und die an die­sem Tag ältes­te Akti­ve blickt auf 78 Lebens­jah­re zurück, macht seit vie­len Jah­ren das Sport­ab­zei­chen und freut sich, so fit und gesund zu bleiben.

Es war schön zu sehen, wie sich Jung und Alt Tipps gege­ben haben und sich gegen­sei­tig anfeu­er­ten“, sag­te TSV-Vor­sit­zen­der Burk­hard Cremer, der selbst auch das Sport­ab­zei­chen ableg­te. Cremer: „Die Teil­neh­mer aus unter­schied­li­chen Ver­ei­nen und Ecken Mül­heims, die Prü­fer und Hel­fer wirk­ten auf der Sport­an­la­ge wie eine gro­ße Sportfamilie.“

Quel­le: WAZ vom 29.06.2015



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